2 FAQ
2 FAQ
Allgemeine Fragen
Wer steht hinter dem comp@ss?
Hinter dem com@ss steht die Arbeitsgemeinschaft comp@ss, deren Struktur ist im Handbuch im Kapitel „Die Arbeitsgemeinschaft comp@ss“ beschrieben ist.
Was will comp@ss?
Comp@ss unterstützt Kinder und Jugendliche durch praxisorientierte Computerarbeit Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erwerben, die ihnen helfen, sich in der Informationsgesellschaft zu orientieren.
Welche Unterschiede gibt es zu anderen (kommerziellen) Anbietern?
Die comp@ss-Anbieter sind Einrichtungen, bei denen in erster Linie pädagogisch ausgebildete Fachkräfte arbeiten. Für diese steht in erster Linie die Vermittlung von medienpädagogischen Kompetenzen im Vordergrund, während viele kommerzielle Anbieter der Vermittlung von technischen Fertigkeiten den Vorrang geben.
So achten die Einrichtungen darauf, möglichst mit Open Source Programmen zu arbeiten, die man nach dem Kurs einfach kopieren und mit nach Hause nehmen kann.
Was kann man auf der comp@ss-Plattform machen?
Auf der comp@ss-Plattform kann man sich über die verschiedensten Angebote von comp@ss informieren, sowie comp@ss-Anbieter in der Nähe finden. Es werden alle wichtigen Unterlagen kostenlos zum Download angeboten, so dass man sich auch schon vor dem Besuch eines Anbieters über den Umfang der einzelnen Module informieren kann.
Für welche Altersstufen kann der comp@ss benutzt werden?
Durch das mehrstufige Modell ist comp@ss für alle Altersstufen geeignet. Anbieter sind in der Wahl der Stufen frei, wir empfehlen jedoch
- den Junior-comp@ss für Kinder von 5 - 10 Jahren
- den Net-comp@ss für Kinder und Jugedliche von 8 - 14 Jahren
- den comp@ss-4U für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren
Wie flexibel sind die Altersstufen?
Die Altersstufen sind in einem längeren Prozess unter Berücksichtigung der, in den jeweiligen Kursen, gemachten Erfahrungen entstanden. Generell gilt, dass jüngere Teilnehmer in größeren Gruppen leicht überfordert sein können. Da die Mediennutzung jedoch immer früher beginnt, wird dem auch Rechnung getragen und die Altersstufen werden regelmäßig überprüft und entsprechend angepasst.
Kann der comp@ss für Kinder und Jugendliche mit Handicap genutzt werden?
Wenn Kinder und Jugendliche mit Handicap den comp@ss machen wollen, sollten sie auf jeden Fall mit dem potentiellen Anbieter (am besten telefonisch oder sogar persönlich) in Kontakt treten. So können falsche Erwartungen und Enttäuschungen vermieden, sowie mögliche Besonderheiten und Anforderungen in Ruhe abgeklärt werden. Auf der Plattform vom comp@ss haben viele Anbieter angegeben, ob ihre Einrichtung behindertengerecht ist.
Wie lange dauert ein comp@ss?
Dies hängt natürlich davon ab, welche Kenntnisse und Fähigkeiten bei den Kindern und Jugendlichen vorhanden sind. Da comp@ss in den unterschiedlichsten Lernorten oder auch in Form von Projekten angeboten wird , gibt es keine vorgegebenen Zeiten, sondern nur Empfehlungen.
Wie lange ist ein comp@ss gültig?
Da beim comp@ss Medienkompetenz vermittelt wird und nicht die Bedienung eines bestimmten Programmes, gibt es keine Beschränkung. Doch um diese Kompetenz zu halten, muss man sich natürlich auch weiterhin mit dem Thema beschäftigen.
Wird die Qualität der Anbieter kontrolliert?
Alle comp@ss-Anbieter haben sich verpflichtet, regelmäßig an den stattfindenden Plenen und Fachtagen teilzunehmen. Auf der comp@ss-Plattform bieten wir Selbstevaluationsbögen zum Download an, um die eigenen Kurse zu reflektieren und zu verbessern. Jeder comp@ss-Anbieter ist einer Beratereinrichtung zugeteilt, die den Anbieter bei der Qualitätssicherung unterstützt.
Welche Unterstützung bekomme ich wo?
Jeder Anbieter ist einer Beratereinrichtung zugeteilt und kann sich bei Fragen mit dem Berater in Verbindung setzen. Auf der comp@ss-Plattform sind alle Berater angegeben. Möchte man gerne Anbieter werden, kann man sich mit einem Berater in der Nähe in Verbindung setzen.
Wie nehme ich Kontakt auf?
Kontakt kann über einen Anbieter raufgenommen werden, eine aktuelle Liste der Anbieter ist auf der comp@ss-Plattform zu finden.
Wer darf comp@ss anbieten?
comp@ss-Anbieter dürfen nur Einrichtungen werden und keine Einzelpersonen. Für alle Einrichtungen, die den comp@ss ausgeben, gelten die jeweils aktuellen allgemeinen Regeln und Vereinbarungen, die das comp@ss-Plenum beschliesst. Wer Anbieter werden möchte muss dazu die Selbstverpflichtungserklärung ausfüllen und unterschrieben bei einem Berater abgeben. Verpflichtende Grundlage für comp@ss-Einrichtungen ist zudem die, vom Plenum beschlossene Präambel zur Durchführung von comp@ss-Kursen in ihrer jeweils gültigen Fassung.
Ist der comp@ss kostenfrei?
Ein comp@ss-Zertifikat kostet eine Schutzgebühr von 1 EUR. Je nach Anbieter oder Angebot können für die Teilnehmenden weitere Kosten entstehen.
Fragen für Einsteiger
Wie werde ich comp@ss-Anbieter?
Eigentlich ist dies ganz einfach: Man lädt sich auf der comp@ss-Plattform unter Downloads die Selbstverpflichtungserklärung herunter. Wenn man mit den Anforderungen einverstanden ist, füllt man die Selbstverpflichtungserklärung aus und schickt sie an den entsprechenden Berater.
Wir kommen nicht aus Berlin oder München – können wir den comp@ss anbieten?
In der Zwischenzeit gibt es den comp@ss auch in einer ganzen Reihe anderer Städte und Bundesländer. Für diese gibt es nun einen eigenen Berater, der auf der comp@ss-Plattform unter comp@ss-Berater zu finden ist.
Welche Verpflichtungen gehe ich als Anbieter ein?
Für alle Einrichtungen, die den comp@ss ausgeben, gelten die jeweils aktuellen allgemeinen Regeln und Vereinbarungen, die vom comp@ss-Plenum beschlossen und im Internet veröffentlicht sind. Verpflichtende Grundlage für comp@ss-Einrichtungen ist zudem die, vom Plenum beschlossene Präambel zur Durchführung von comp@ss-Kursen in ihrer jeweils gültigen Fassung. Veränderungen der allgemeinen Regeln und Vereinbarungen sind in den Protokollen des Plenums und im Internet nachzulesen. Werden vom Plenum Veränderungen beschlossen, die eine Anbieter-Einrichtung nicht mittragen kann oder will, ist dies im nächsten Plenum mitzuteilen.
Welche Vorteile haben Kinder und Jugendliche?
Da der comp@ss ein zertifizierter Bildungsstandard ist, der von vielen Kinder- und Jugendeinrichtungen angeboten wird, haben Kinder und Jugendliche gleich mehrere Vorteile vom comp@ss. Es gibt viele Anbieter die gleichzeitig Akzeptanzstellen sind. Dies bedeutet, dass man bei diesen mit einem comp@ss-Zertifikat entweder günstiger oder teilweise sogar kostenlos die Ressourcen (Internet, Computer etc.) nutzen kann. Die comp@ss-Zertifikate bescheinigen die entsprechenden Medienkompetenzen. Ebenso können Jugendliche ihre Bewerbungsunterlagen damit bereichern.
Welche Vorteile haben Einrichtungen?
comp@ss bietet den Einrichtungen die Möglichkeit sich aktiv an einem zertifizierten Bildungsstandard zu beteiligen. Damit braucht sich nicht mehr jede Einrichtung überlegen, was an praxisorientierter Computerarbeit notwendig ist, damit Kinder und Jugendliche Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben. Durch die Kooperation der comp@ss-Einrichtungen braucht man als Einrichtung nicht mehr die ganze Breite der notwendigen Schulungen und Projekte selbst durchführen. Da viele Einrichtungen an der Weiterentwicklung des comp@ss arbeiten, ist die Arbeit der Aktualisierung sehr viel weniger, als wenn sich jede einzelne Einrichtung selbst darum kümmern muss.
Welche Voraussetzungen müssen die Einrichtungen bieten?
Je nachdem, welche der comp@ss-Stufen eine Einrichtung anbieten will, unterscheiden sich die Voraussetzungen doch sehr stark. Während für den Junior-comp@ss noch nicht einmal ein Internetanschluß notwendig ist, braucht eine Einrichtung doch schon eine Menge an Hardware um das Modul Video des comp@ss-4U anbieten zu können. Natürlich kann man sich die notwendige Hardware für die Kurse auch ausleihen, oder sich mit einem anderen Anbieter absprechen um so gemeinsam die notwendigen Ressourcen zusammenstellen zu können. In der Beschreibung der im Handbuch beschriebenen Module sind auch immer ausstattungstechnische Merkmale benannt.
Eigentlich ist die wichtigste Voraussetzung, die eine Einrichtung bieten muss, dass sie mindestens einen Ansprechpartner benennt, der den comp@ss betreut.
Welche Voraussetzungen brauchen die TrainerInnen / DozentInnen / BetreuerInnen?
Da der comp@ss Medienkompetenz vermittelt, genügt es nicht ein guter „Techniker“ zu sein, der weiß welche Tasten man drücken muss, damit die Programme das machen, was man will. Die Vermittlung der sozialen Kompetenzen setzt pädagogische Erfahrung voraus. Im Kapitel „Die goldenen Regeln für comp@ss-Trainer“ sind die Vorraussetzungen ausführlich beschrieben.
Welche methodischen Vorgaben oder Standards gibt es?
Das Handbuch dient als Hilfestellung für comp@ss-Trainer und beschreibt in ausgewählten Modulen Möglichkeiten der Lerngestaltung. Weiterhin gibt es die Anfang 2008 von Plenum verabschiedete Präambel zur Durchführung von comp@ss-Angeboten, die ebenfalls im Handbuch zu finden ist.
Welchen Freiraum gibt es bei der Gestaltung von Angeboten?
Da die comp@ss-Anbieter die Form der Wissensvermittlung selbst gestalten können, gibt es einen großen Freiraum bei der Gestaltung, solange die vom Plenum verabschiedeten Inhalte vermittelt werden.
In welcher Form kann der comp@ss angeboten werden?
Da der comp@ss in der außerschulischen Jugendarbeit entwickelt wurde, stand von Anfang an nicht die Form der Vermittlung der Fähigkeiten und Fertigkeiten im Mittelpunkt. Es kommt auf das Verstehen und die Nachhaltigkeit an! Ausgehend von den Interessen der Kinder und Jugendlichen kann der comp@ss in den unterschiedlichsten Formen angeboten werden. Sei es als Einzelkurs, als Projekt, als Zusatz zu einem Projekt etc..
Welche Finanzierungsmodelle für comp@ss-Anbieter gibt es?
Da es für die comp@ss-Zertifikate die Vereinbarung gibt, dafür nur € 1,00 zu verlangen, ist die Finanzierung darüber hinaus ausgeschlossen. Einrichtungen, die für die Kurse Honorarkräfte beschäftigen, können die comp@ss-Kurse mit einem Teilnehmerbeitrag ausschreiben, falls es nicht anders geht. Wünschenswert sind aber geringe Kosten für die TeilnehmerInnen. Natürlich steht es jeder Einrichtung frei, Anträge für Mediengelder etc. bei den jeweiligen Stellen einzureichen. Es wäre schön, wenn die Einrichtungen nach Bewilligung der Anträge diese zur Information an den Projektleiter senden. Damit könnten Doppelbeantragungen vermieden werden.
Fragen für Anbieter
Wie kann ich die comp@ssPlattform für die eigene Arbeit nutzen?
Auf der comp@ss-Plattform kann jeder Anbeiter alle Infos zu seinem Angebot vom comp@ss darstellen und Angaben zur Einrichtung, sowie zu den angebotenen Kursen und Projekten benennen. Darüber hinaus wird jede Einrichtung über die Kontaktdaten gefunden und auch die Örtlichkeit ist bei Google-Maps gelistet. Potentielle Kunden können sehen welche Module angeboten werden und Zertifikate können gedruckt werden.
Wie kann ich meine Daten auf der comp@ss-Plattform ändern?
Jeder Anbieter hat Login-Daten für comp@ss und nach dem Einloggen auf der comp@ss-Plattform den vollen Zugriff auf alle Angaben. Sollte es dabei Probleme geben, dann kann man sich an den Berater wenden, oder ein neues Passwort zusenden lassen.
Wie flexibel ist die Zertifizierung?
Der Leitsatz von comp@ss sagt, dass comp@ss ein zertifizierter Bildungsstandard ist. Der im Plenum festgelegte Umfang der comp@ss Module und Stufen ist der mindeste, der für die Vergabe von Kärtchen und Zertifikaten vermittelt werden muss. Die Zertifikate für die Teilnehmer werden Online auf der Plattform erzeugt. In den Kursen kann man natürlich bei Interesse der Teilnehmer einzelne Bereiche vertiefen.
Kann man den Net-comp@ss als Zertifikat ausgeben?
Für den Net-comp@ss gibt es die Möglichkeit dafür ein Zertifikat auszugeben.
Kann man Projekte und comp@ss verknüpfen?
Der comp@ss bietet sich dafür geradezu an, Beispiele dazu finden sich im comp@ss-Wiki. Projekte, die im Rahmen von comp@ss durchgeführt werden, sollten bitte nach Abschluss mit einen Bericht und Erfahrungen ins comp@ss-Wiki gestellt werden.
Wie wird die Qualität des comp@ss gesichert?
Alle comp@ss-Anbieter haben sich verpflichtet, regelmäßig an den stattfindenden Plenen und Fachtagen teilzunehmen. Auf der comp@ss-Plattform bieten wir Selbstevaluationsbögen zum Download an, um die eigenen Kurse zu reflektieren und zu verbessern. Jeder comp@ss-Anbieter ist einer Beratereinrichtung zugeteilt, die den Anbieter bei der Qualitätssicherung unterstützt. Wenn sich bei einem Anbieter durch einen Mitarbeiterwechsel etc. etwas ändert, kann er sich jederzeit als inaktiv setzen lassen.
Gibt es Erfahrungsberichte oder Ideensammlungen?
Im Handbuch sind ausgewählte Module mit vielen Anregungen und Ideen beschreiben und je nach Modul gibt es im comp@ss-wiki auf der Plattform viele hilfreiche Anleitungen, Anregungen und Erfahrungsberichte.
Wie kann ich Eltern sinnvoll informieren?
Dazu steht ein Faltflyer zur Verfügung, der an die Eltern ausgegeben werden kann.
Gibt es Werbematerial?
Es gibt verschieden umfangreiche Materialien zu den Modulen und comp@ss. Diese bekommt man entweder bei seinem Berater oder bei der comp@ss-Projektleitung.
Fragen für LehrerInnen / TrainerInnen / DozentInnen
Kann man bei anderen Anbietern hospitieren?
Natürlich besteht die Möglichkeit anderen Anbietern „über die Schulter zu schauen“ und sich praktische Tipps geben zu lassen. Eine einfache Kontaktaufnahme zu einem anderen Anbieter macht es möglich.
Wie kann man comp@ss kinder- und jugendgerecht vermitteln?
Diese Frage hängt davon ab, für wen man den comp@ss anbieten möchte. Das hat mit dem Einzugsgebiet, euren Möglichkeiten und vielen anderen Faktoren zu tun. Antworten auf diese Frage kann man im Handbuch finden, auf der Plattform im comp@ss-wiki um oder Plenum. Dann findet ihr bestimmt eine Antwort auf diese Frage!
Wie motiviert man Kinder und Jugendliche?
Dafür gibt es kein Patentrezept, denn das hängt vom Klientel ab, mit dem man es zu tun hat. Aber es gibt immer einen Weg. Aufgrund unserer großen Anbietervielfalt stehen zahlreiche Erfahrungen von den unterschiedlichsten comp@ss-Beteiligten zur Verfügung. Sich umschauen und Patenschaften eingehen, oder zum Plenum kommen und sich umfangreich informieren, sind mögliche Wege. Oder einfach mal einen Testballon starten - Alles ist möglich. Es gibt keine Vorschriften.
Wo finde ich Anleitungen / Tutorials?
Im Handbuch sind ausgewählte Module mit vielen Anregungen und Ideen beschreiben und je nach Modul gibt es im comp@ss-wiki auf der Plattform viele hilfreiche Anleitungen, Anregungen und Erfahrungsberichte.
Fragen für Eltern
Welche Qualifizierung hat der / die comp@ss-TrainerIn?
Es handelt sich in der Regel um ausgebildete Pädagogen, die über eine weitreichende Erfahrung im Bereich der Vermittlung von Medienkompetenz verfügen. Teilweise sind es auch Personen, die aus technischen Berufen kommen und als Quereinsteiger mit Zusatzqualifikationen im pädagogischen Bereich ihr Wissen erweitert haben. Es gibt es also immer eine sogenannte „Doppelqualifikation“, im Sinne einer qualifizierten pädagogisch ausgerichteten Vermittlung von Medienkompetenz.
Kann ich den comp@ss-Prozess zu Hause unterstützen?
Lassen Sie sich von Ihren Kindern erklären und zeigen, was diese beim comp@ss gelernt haben. Hören Sie einfach zu, zeigen Sie Interesse und fragen Sie nach, wenn sich etwas unlogisch anhört. Geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit den heimischen Computer zu nutzen, je mehr Vertrauen Sie Ihrem Kind entgegenbringen, desto selbstbewusster wird es mit dem Computer umgehen. Wenn Ihr Kind nicht mehr genau weiß, wie die einzelnen Computer-Komponenten heißen, oder wie es einen eigenen Ordner anlegen und seine Dateien darin speichern kann, ist das nicht weiter tragisch. Es kann beim nächsten Kurstag einfach noch einmal nachfragen.
comp@ss und Schule
Kann comp@ss an Schulen angeboten werden?
Natürlich kann der comp@ss auch an Schulen angeboten werden. Am besten ist es, wenn die Schule selber Anbieter wird und mehrere Lehrer auch in der Lage sind, eigenständig Kurse anzubieten. Aber auch Kooperationsmodelle, bezogen auf Projektphasen können vereinbart werden. Dazu wendet sich die Schule im optimalen Fall an einen Anbieter in ihrer Nähe und stellt selbst Ressourcen zur Verfügung. Denn die Anbieter sind meist nicht in der Lage, zusätzlich zum Alltagsbetrieb, mal „nebenbei“ den Anforderungen von Schulen gerecht zu werden.
Gibt es eine All-inclusive-Lösung?
Es besteht für Schulen, die den comp@ss nicht selbst anbieten wollen, die Möglichkeit, mit bestehenden Anbietern zu kooperieren. Eine Kooperation sollte immer für beide Partner von Vorteil sein und es sollte eine Zielvereinbarung geschlossen werden. Sprechen Sie einfach mit einem der Comp@ss-Anbieter in Ihrer Nähe. Hierbei ist eine langfristige Planung (längerer Vorlauf) für beide sicherlich sehr hilfreich.
Wie lässt sich comp@ss mit dem Lehrplan verknüpfen?
Die Vermittlung von Medienkompetenz ist in der Zwischenzeit in die Lehrpläne der meisten Bundesländer aufgenommen worden. Der comp@ss beinhaltet im Großen und Ganzen den Umfang des Lehrplans von Berlin, aber auch den andere Bundesländer.
Wie informiere ich Lehrer beziehungsweise Schulen?
Es gibt den großen Faltflyer, der die einzelnen comp@ss-Stufen beinhaltet. Doch wie in vielen anderen Bereichen empfiehlt sich für eine Kooperation mit der Schule der direkte Kontakt.
Welche Erfahrungen gibt es mit Schule und comp@ss?
Es gibt eine Reihe von Einrichtungen die mit Schulen gemeinsam comp@ss-Kurse anbieten, diese sind auf der Anbieterliste der comp@ss-Plattform zu finden. Mehr dazu können Sie auf einem der regelmäßig stattfindenden Plenen erfahren.