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Protokoll comp@ss-Plenum 27.05.2005

Aus Comp@ss-Wiki

Protokoll comp@ss-Plenum 27.05.2005


Protokoll zum comp@ss-Plenum am 27. Mai 2005, 10-13 Uhr

0) Übersicht über Beschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen:

comp@ss ab sofort in Hamburg: Das Nachbarschaftsheim St. Pauli wird mit Berliner Kärtchen in Hamburg den Junior- und Net-comp@ss ausgeben. Die offenen Fragen bzl. dieser Zusammenarbeit klärt der comp@ss-Leiter im Detail bis zum nächsten Plenum mit Frau Frehland vom Nachbarschaftsheim St. Pauli.


In der Debatte über comp@ss in Schule und Freizeit werden zwei Punkte sehr klar herausgestellt:

• Schulen haben einen anderen Anspruch als Jugendfreizeiteinrichtungen. Schulen vermitteln Fachwissen. Wenn comp@ss mit Schulen zusammen arbeiten will, muss das klar sein. Der Anspruch, Soziale Kompetenz mit dem comp@ss zu vermitteln, ist nicht der erste Anspruch von Schulen.

• Von den etwa 2000 verteilten Junior-comp@ssen wurden etwa 1500 in Schulen ausgestellt, und 500 in Jugendfreizeiteinrichtungen. D.h. die Zusammenarbeit ist seit drei Jahren ein Fakt. Ohne Schulen hätte der comp@ss in Berlin viel weniger Gewicht.


Fazit zum comp@ss by Together:

• Es wird positiv begrüßt, dass Together e.V. mit comp@ss zusammen arbeitet und die aktuellen Themen ins Plenum einbringt.

• Together e.V. wird gebeten, in allen Unterlagen bei der Nennung des comp@sses auch den comp@ss-Schriftzug einzusetzen.

• Bei Finanzanträgen kann comp@ss eigenständig genannt werden, es muss dann nur eine Kopie des Antrags an die comp@ss-Leitung gehen.


Weitere Schritte des Plenums:

1. Eva Lischke hakt bei Herrn Thiele und beim LISUM nach u.a. bezüglich Mitteln, damit eine Person bezahlt an dem Curriculum arbeiten kann.

2. Markus Hacker, Frauke Boetcher, Michael Heinze und Eva Lischke entwickeln eine Selbstevaluation für ein comp@ss-Modul.

3. Beim nächsten Plenum berichtet Ingrid Maire von dem Masterplan „education“ für elearning in Berliner Schulen von Herrn Neufert.

4. Wie kann die comp@ss-Struktur verbessert werden? Niels Petring bereitet einen Vorschlag vor für die Vorbereitung der Strukturdebatte.

5. Auf der Basis von 3. und 4. überlegt das Plenum, welche Bereiche comp@ss abdeckt, um mit klaren Vorstellungen und Forderungen zum Senat gehen zu können.


Website: Unter www.wiki.compass-berlin.de wurde im März 2005 das Wiki eingerichtet. Es soll Anbietern und Beratern ein Forum bieten auch für kommentierte Tutorials und Erfahrungsberichte. Im Wiki können Arbeitshilfen und bewährte Materialsammlungen entstehen.


Interims-Leitung: Der comp@ss braucht eine/n Interims-comp@ss-Leiter/in. Ein Stellenprofil für die/den comp@ss-Projektleiter/in wurde verteilt. Alle Interessenten stellen sich beim nächsten Plenum persönlich vor. Das Plenum wählt Anfang August die Interims-Leitung.


comp@ss-Plus: Das Plenum stimmt einstimmig dafür, dass comp@ss-Plus eindeutig für die Fortbildung mit Eltern, Senioren und solchen Multiplikatoren steht, die erzieherisch tätig sind wie Lehrer, aber den comp@ss nicht selber vermitteln. Für die Fortbildung der comp@ss- Dozentinnen und –Dozenten muss ein neuer Name gefunden werden.


Umgang mit „schwarzen Schafen“: das Plenum beschließt einstimmig, dass: • Die Anbieter, die sich bisher nicht zurückgemeldet haben, werden aus der Liste der aktiven Anbieter gestrichen.

• Die Berater haken nach.

• Anbieter, die neue Kärtchen bekommen wollen, müssen ihre Statistik ausfüllen und ihre aktuellen Kommunikations-Daten nennen (Email und Telefon).


IFA 2005: Auf der IFA 2005 gibt es keinen Young Media Park im Umfang von 2003 und keine Beteiligung von comp@ss.


PROTOKOLL 27. Mai 2005


1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer


• Jens Bayer, Together e.V: / KCH Gropiusstadt

• Frauke Boetcher, Jugendförderung Neukölln

• Hülya Dursun, Szenenwechsel

• Andreas Einberger, JF-Neukölln

• Irmgard Frehland, Nachbarschaftsheim St. Pauli

• Markus Hacker, Weder Net

• Michael Heinze, JAW Berlin

• Claudia Hoffmann, Wilde Rübe

• Eva Lischke, Jugendförderung Neukölln

• Ingrid Maire, Together e.V.

• Florian Mannchen, Projektleiter comp@ss

• Bernhard Meyer, Together e.V.

• Niels Petring, LJR Berlin

• Nina Sandschulte, Jugendförderung Neukölln

• Reinhard Walter, Jugendcafé am Dorfteich

• Robert Westenkirchner, Kifrie Medienzentrum


Entschuldigt:


• Frank Göldner, meredo.de

• Beate Lutze

• Katja Meilgen, Gelbe Villa

• Martin Miethner, meredo.de

• Florian Napierala, AK Medienpädagogik Internettz


Markus Hacker stellt seine gastgebende Einrichtung vor, das Jugend Beratungshaus des Neuköllner Netzwerk Berufshilfe (NNB) e.V. Es gibt viele unterschiedliche Beteiligte an diesem Beratungshaus. Viele Tipps zur Berufsberatung stehen unter www.wedernet.de


2) Auswertung des 2. Fachtags am 26. April 2006

Florian Mannchen stellt fest, dass für den comp@ss eine neue Zeitrechnung beginnt, das 4. Jahr seines Bestehens. Nun gilt es die Ergebnisse des 2. Fachtags umzusetzen.


Das Plenum nennt als wichtig und gelungen am Fachtag:

• Das Thema comp@ss meets school - Der comp@ss für Schule und Jugendarbeit

• Die Workshops

• Dass alle Ergebnisse im Wiki stehen

• Viel Stoff zur Weiterentwicklung

• Entscheidungen wurden vorbereitet, die nun getroffen werden müssen

• Arbeit in den Workshops war effektiv

• Schriftliche Feedbacks an Florian Mannchen waren fast alle positiv, u.a.: Interessante Kontakte beim Fachtag kennen gelernt, neue Visionen und Inhalte bekommen, das Essen schmeckte und das Grundgefühl war, im Meredo und beim comp@ss heimisch zu sein.

• Workshop 2 bot einen Aha-Effekt beim Test unter den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Workshop, welche der neun Lerntypen im Workshop 2 vertreten sind: Alle neun waren vertreten. Am wenigsten war der von Lehrern erwartete aufmerksame, durch zuhören lernende Typ. Wenn in dieser Gruppe alle Lerntypen vertreten waren, dann ist das sicherlich auch in jeder Jugendgruppe bzw. Schulklasse so. Das macht Diskussionen über die eine wahre Methode hinfällig.

• Neu im Wiki ist die JuLeiCa (Jugend Leiter Card) als Anregung


Das Plenum kritisiert zum Fachtag und wünscht Verbesserung bei:


• Eine offene Diskussion im Plenum fehlte. Die Zeit war zu kurz.

• Der Nachmittagsblock war zu schleppend.


Das Plenum wünscht eine Agenda mit Zeitschiene, wie alle Ergebnisse zu behandeln und umzusetzen sind (siehe 5).


3) comp@ss goes Hamburg


Aus Hamburg kommt Irmgard Frehland vom Nachbarschaftsheim St. Pauli. Sie stellt sich und ihre Arbeit vor. Das Nachbarschaftsheim bemüht sich, einen Schutzraum für die Kinder und Jugendliche zwischen 6 – 18 Jahren aus dem Kiez zu bieten. Den Kiez beschreibt Frau Frehland als unfreundlich für Kinder, neben dem Rotlichtviertel mit Sexshows rund um die Uhr gibt es in St. Pauli viele Events, Raves, Hafenfeste. Die Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche sind ungünstig. Es gibt nur einen Spielplatz, der ständig bedroht ist, von Drogenabhängigen, Alkoholikern und Hunden in Beschlag genommen zu werden. Die Kinder und Jugendlichen haben zu 98% einen Migrationshintergrund, die meisten Eltern kommen aus der Türkei und Mazedonien.

Seit einem Jahr hat das Nachbarschaftsheim einen Computerraum. Die Kinder und Jugendlichen zeigen große Defizite im Ungang mit Computern. Gleichzeitig ist es sehr schwierig, in der Freizeit verbindliche Angebote zu machen.

In der Nähe des Nachbarschaftsheims sind zwei Hauptschulen. Ab Sommer 2005 findet dort Ganztagsbetrieb statt. Die Schulen sind sehr gut ausgestattet mit Computern. Die Schulen können Honorarmittel zahlen. 80% der Kinder und Jugendlichen, die in das Nachbarschaftsheim kommen, gehen auf diese Schulen. In der Schule hätte das Nachbarschaftsheim die Möglichkeit, intensiver mit den Kindern und Jugendlichen an ihren Computer-Kenntnissen zu arbeiten. Es werden mit den Schulen Kooperationsverträge geschlossen.


Im Anschluss an die Kurse würde das Nachbarschaftsheim gerne den Junior- und Netcomp@ ss verteilen. Sie haben lange recherchiert und nichts Passenderes gefunden als den comp@ss.


Das Plenum diskutiert, was die Ausgabe vom comp@ss in Hamburg bedeuten würde angesichts der in Berlin verabredeten Konsolidierungsphase, um mit den Curricula und Schulungen voranzukommen. Meinungen und offene Fragen:

• Es ist grundsätzlich vom Plenum gewollt, dass die comp@ss-Materialien genutzt und eingesetzt werden, deshalb stehen sie alle online.

• Ist das Label interessant? Der Schirmherr ist bundesweit bekannt. Aber die comp@ss-Kärtchen und Zertifikate tragen alle Logos vom Berliner Senat und vom Jugendnetz Berlin. Wie wirkt das? Hat Berlin in Hamburg den Hauptstadtbonus?

• Der comp@ss ist Networking pur. Der comp@ss lebt vom Zusammenwirken vieler Beteiligter. Das Plenum spielt dabei eine wichtige Rolle. Kann das Nachbarschaftsheim St. Pauli für Hamburg einen eigenen Prozess starten?

• Was wünscht Hamburg an Unterstützung aus Berlin?

• Bisher haben alle Interessenten aus Bremen u.a. erwartet, dass Vertreter vom comp@ss hinfahren und in Vorleistung treten. Frau Frehland ist die erste Interessentin, die von sich aus kommt.

• comp@ss ist eine eingetragene Wort-Bild-Marke und in Berlin inzwischen ein Label. Ist es gewollt, dass der comp@ss über Berlin hinaus bekannt wird?

• Die Qualität der comp@ss-Anbieter (wie der comp@ss abgenommen wird) driftet schon in Berlin auseinander. Wie kann die Qualität über noch weitere Distanzen gewahrt bleiben?

• Hamburg könnte für comp@ss eine evolutionäre Zelle sein.

• Frau Frehland stellt genau das dar, was comp@ss will: Motivierte Menschen. Totale Chance für comp@ss.

• Das Nachbarschaftsheim St. Pauli könnte einen Modell-Versuch für comp@ss darstellen und damit sollte experimentiert werden.

• Das Label sollte nur herausgegeben werden für diese und andere weitere offene Strukturen.

• Neben compass-berlin.de kann es auch compass-hamburg.de geben.


Die Abstimmung ergibt einstimmig: Das Nachbarschaftsheim St. Pauli kann mit Berliner Kärtchen in Hamburg mit dem Junior- und Net-comp@ss starten.


Die offenen Fragen klärt der comp@ss-Leiter im Detail mit Frau Frehland.


Aus der Diskussion ergibt sich eine weitere Anregung: Im Herbst wird eine extra Plenumsveranstaltung angestrebt. Dort soll die Struktur des comp@ss neu durchdacht werden. Wie kann die Struktur so verbessert werden, dass comp@ss schneller reagieren kann bspw. auf zunehmende Anfragen wie die aus Hamburg.


4) Vorstellung des Konzepts „DURCHBLICK“ von Together e.V.

Ingrid Maire und Bernhard Meyer suchen für ihr Konzept „DURCHBLICK“ den Rückhalt vom comp@ss-Plenum. Es gibt immer mehr Nachfragen von Schulen. Together e.V. befriedigt diese Nachfrage und will dabei am liebsten weiter mit comp@ss zusammenarbeiten. Wenn es aber nicht den Rückhalt im Plenum gibt, dann gäbe es auch andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit in Schulen z.B. mit CIDS und CBB.


„DURCHBLICK“ gliedert sich in drei Bereiche: Schule, Familie und Freizeit. Für die Schule wird comp@ss angeboten, für Familie „Patchwork“ und für Freizeit „steig ein“.


Das comp@ss-Angebot im Rahmen von DURCHBLICK, der sogenannte „comp@ss by Together“ gliedert sich in Phasen, die an Klassenstufen angelehnt werden:

• Mausklick-Kurse für Vorschule und 1. Klasse

• Junior-comp@ss für Klasse 2 und 3

• Net-comp@ss für Klasse 3 und 4

• Projekte für Klasse 5 und 6

• comp@ss-Plus für Eltern und Pädagogen unter der Fragestellung: „Was können meine Kinder?“


In einer 4. Klasse hat Bernhard Meyer mit den Kindern drei Tage Flash-Animation gemacht.


Daran eröffnet sich eine längere Debatte, die mit der Meinung beginnt, dass es nicht sein könne, dass mit 4.-Klässlern Flash-Animation gemacht wird. Das sei zu technikbegeistert. Zum comp@ss-Label gehöre es, dass Bilder auch hinterfragt und Soziale Kompetenzen trainiert würden. Es wird eine mögliche Lücke zwischen dem Net-comp@ss und dem comp@ss- 4U festgestellt, in der noch spielerischer mit den Inhalten umgegangen wird als beim comp@ss-4U.


In der Debatte werden zwei Punkte sehr klar herausgestellt:

• Schulen haben einen anderen Anspruch als Jugendfreizeiteinrichtungen. Schulen vermitteln Fachwissen. Wenn comp@ss mit Schulen zusammen arbeiten will, muss das auch klar sein. Der Anspruch, Soziale Kompetenz mit dem comp@ss zu vermitteln, ist nicht der Anspruch von Schulen.

• Von den etwa 2000 verteilten Junior-comp@ssen wurden etwa 1500 in Schulen ausgestellt, und nur 500 in Jugendfreizeiteinrichtungen. D.h. die Zusammenarbeit ist seit drei Jahren ein Fakt. Ohne Schulen hätte der comp@ss in Berlin viel weniger Gewicht.


Aus dieser Bedeutung von Schulen ergeben sich neue Fragen:

• Was bedeutet die aktuelle Entwicklung? Machen in Zukunft immer mehr freie Träger mit MAE-Mitteln die Arbeit in Schulen, die Schulen nicht mehr schaffen?

• Geht dabei der Anspruch von comp@ss flöten? D.h. beinhaltet der comp@ss weiterhin auch Soziale Kompetenzen? Dann ginge es nicht um reine Wissensvermittlung.

• Sind die, die von comp@ss vorher geschult wurden, möglicherweise besser für die Kinder als Lehrer?

• Wo begibt sich com@ss bildungspolitisch hin?

• Durch das neue Schulgesetz und die neuen Ganztagsschulen werden immer mehr Schulen nach externen Trägern rufen. Zieht das zu viele Ressourcen aus der außerschulischen Jugendarbeit ab?

• Ist diese Einstellung nicht nur Bewahrung von Pfründen?

• Profitieren die Jugendeinrichtungen nicht auch, wenn Jugendliche aus der Schule mit dem Net-comp@ss in die Jugendeinrichtung kommen und gut mit Computern umgehen können?

• Wird nicht mit dem comp@ss in Schulen dann die Lust geweckt, am Nachmittag mit dem comp@ss in Jugendeinrichtungen zu gehen?

• Hat comp@ss das Potenzial, Schule auch ein Stück mit zu verändern?

• Kann es eine Befragung aller Anbieter in Schulen geben? Wie gewinnt comp@ss einen Überblick über das, was in Schulen bereits mit comp@ss getan wird? Über einen Evaluationsbogen?

• Was weiß comp@ss über Einzelheiten, was mit comp@ss in Freizeiteinrichtungen passiert?


Antworten auf Teilaspekte:

• Schule soll nicht als Buhmann hingestellt werden.

• Es gibt Anbieter, die seit über zwei Jahren in Schulen arbeiten. Selbstverständlich gehe es dabei auch um Soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

• Die Arbeit der Schulen und der freien Träger wird immer weiter verschmelzen. Mit oder ohne comp@ss.

• Together e.V. hat zuerst alle ABM- und MAE-Leute geschult und ausgewählt, wer in der Lage ist, Schüler zu unterrichten.

• Das Plenum muss dafür Sorge tragen, dass das Plenum handlungsfähig bleibt. Das Ziel ist es, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

• Wenn es so ist, wie es ist, dann muss comp@ss aufgrund dieser Entwicklung zu Herrn Böger gehen und u.a. Gelder für diese Arbeit bekommen.

• Es geht in der Debatte nicht um die Frage, ob comp@ss mit Schulen zusammen arbeitet, sondern um das Wie der Zusammenarbeit.

• Es geht in der Debatte um die immer wieder genannten Themen: Schulung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und das Thema der Struktur.


Fazit konkret zum “DURCHBLICK” und comp@ss by Together:

• Es wird positiv begrüßt, dass Together e.V. mit comp@ss zusammen arbeitet und die aktuellen Themen ins Plenum einbringt.

• Together e.V. wird gebeten, in allen Unterlagen bei der Nennung des comp@sses auch den comp@ss-Schriftzug einzusetzen.

• Bei Finanzanträgen sind die vom Plenum vereinbarten „Regeln für Finanzierungsträger“ zu beachten (zu finden unter www.compass-berlin.de > Anbieter werden > Regeln).


5) Zeitschiene und weitere Schritte des Plenums:


6. Eva Lischke hakt bei Herrn Thiele und beim LISUM nach u.a. bezüglich Mitteln, damit eine Person bezahlt an dem Curriculum arbeiten kann.

7. Markus Hacker, Frauke Boetcher, Michael Heinze und Eva Lischke entwickeln eine Selbstevaluation für ein comp@ss-Modul.

8. Beim nächsten Plenum berichtet Ingrid Maire von dem Masterplan „education“ für elearning in Berliner Schulen von Herrn Neufert.

9. Als weitere Voraussetzung für Verhandlungen mit dem Schulsenat wird die Klärung der Struktur und die Weiterentwicklung der Struktur genannt, u.a. damit die Verhandlungsführer ein klares Mandat bekommen können. Niels Petring bereitet einen Vorschlag vor. Im Plenum im August geht es um die Vorbereitung der Strukturdebatte.

10. Auf der Basis von 3. und 4. überlegt das Plenum, welche Bereiche comp@ss abdeckt, um mit klaren Vorstellungen und Forderungen zum Senat gehen zu können.


Außerdem braucht der comp@ss eine/n Interims-comp@ss-Leiter/in, da Florian Mannchen für ein halbes Jahr nach Dänemark geht. Robert Westenkirchen und Martin Miethner haben Interesse an der Stelle. Ein Stellenprofil der/des comp@ss-Projektleiter/in wurde verteilt (zusätzlich ist es im Wiki zu finden). Alle Interessenten werden gebeten, sich beim nächsten Plenum persönlich vorzustellen. Das Plenum wählt dann Anfang August die Interims-Leitung.


6) comp@ss-Plus

Florian Mannchen stellt 10 konkrete Vorschläge und Ideen vor, die auf Ergebnissen aus dem Workshop 5 zum comp@ss-Plus stammen. Da die Zeit nicht reichte, werden die Vorschläge ins WIKI gestellt. Die letzte Form vor dem Plenum wird dann im nächsten Plenum vorgestellt und abgestimmt.


Grundsätzlich ist dem Plenum klar, dass comp@ss-Plus nicht für Kursleiter und für Multiplikatoren und für Eltern und für Senioren stehen kann.


Das Plenum stimmt einstimmig dafür, dass comp@ss-Plus eindeutig für die Fortbildung mit Eltern, Senioren und solchen Multiplikatoren steht, die erzieherisch tätig sind wie Lehrer, aber den comp@ss nicht selber vermitteln.


Für die Fortbildung der comp@ss-Dozentinnen und –Dozenten muss ein neuer Name gefunden werden.


7) Umgang mit „schwarzen Schafen“:


Trotz fünf Emails und zwei Anrufen haben nur 47 von 89 Anbieter ihre Statistik abgegeben. Michael Heinze vom Jugendaufbauwerk berichtet, dass sie aufgrund von internen Umstrukturierungen nie zur Ausgabe von comp@ss gekommen sind und dachten, dass es auch nichts mehr wird. Deshalb haben sie sich nicht gemeldet. Erst seit zwei Wochen ergibt sich eine neue Chance, comp@ss vielleicht doch noch einzusetzen.


Bei Schulen landen die Emails oft nicht bei der zuständigen Person. Oder comp@ss wird dort von Honorarkräften durchgeführt ohne weitere Bindung an die Schule.


Allerdings ist es wichtig, dass Anbieter, die auf der Website stehen, auch erreichbar sind. Wenn es nicht mal comp@ss selbst gelingt, Kontakt aufzunehmen, dann auch nicht Interessierten, die über die Website kommen.


Das Plenum beschließt einstimmig, dass:

• Die Anbieter, die sich bisher nicht zurückgemeldet haben, werden aus der Liste der aktiven Anbieter gestrichen.

• Die Berater haken nach.

• Anbieter, die neue Kärtchen bekommen wollen, müssen ihre Statistik ausfüllen und ihre aktuellen Kommunikations-Daten nennen (Email und Telefon).


8) Sonstiges


comp@ss-Flyer: Der comp@ss-Flyer ist seit einem Monat fertig gedruckt. Im Meredo sind sie abzuholen. Bitte verteilen.


IFA ohne comp@ss: Vom 2.-7. September 2005 findet die IFA statt. Es gibt keinen young media park im Umfang der letzten Jahre.


9) Nächstes Plenum: FREITAG, den 05. August 2005, 10-13 Uhr

Der Ort wird noch gesucht und folgt in der extra Einladung Ende Juli.


Mit vielen Grüßen,

Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)