Protokoll comp@ss-Plenum 21.10.2005
Protokoll comp@ss-Plenum 21.10.2005
Protokoll | Compass-Plenum vom 21.10.2005 |
Protokoll zum comp@ss-Plenum am 21. Oktober 2005, 10-13 Uhr
0 ) Übersicht über B eschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen :
Interims-Leitung: Robert Westenkirchner übernimmt die Interims-comp@ss-Leitung.
comp@ss in Hamburg und Velbert: Das J2 in Langenberg ist ab Oktober 2005 neuer Anbieter
in NRW. Herr Wenk testet nun die comp@ss-Module. Robert Westenkirchner ist der
Berliner Pate. Das Nachbarschaftsheim St. Pauli gibt mit Berliner Kärtchen in Hamburg den
Junior- und Net-comp@ss aus. Florian Mannchen ist der Berliner Ansprechpartner.
Website und Wiki: Die Startseite und das Menü wurden verbessert. Bitte lasst die comp@ss- Zielgruppen auf die Website schauen und holt euch Kommentare von ihnen. Auch Fehlermeldungen bitte an den Projektleiter Robert Westenkirchner schicken. Das Wiki wird umbenannt in „comp@ss für Fortgeschrittene/Wiki“. Materialien, die zunächst im Wiki diskutiert wurden, werden nach Fertigstellung in den Download-Bereich gestellt.
Selbstevaluation: Die AG Selbstevaluation hat dem Plenum zwei Vorschläge unterbreitet.
Alle Anbieter und Berater werden gebeten, diese zu testen, Vor- und Nachteile zu sammeln
und dabei zu überlegen, welche Fassung sich für welchen Fall (Freizeit, Schule, Pädagoge,
Techniker, freiwillig, verbindlich) eignet.
E-Learning-Modul: Steffi Winkler stellt einen ersten Entwurf für einen Elearningkurs vor. Ihre
Vorschläge stehen auch im Wiki. Bitte testet es und schickt eure Eindrücke ans Plenum.
Struktur-AG (Stand August): Die AG Struktur wird einen Vorschlag für eine Geschäftsordnung
erarbeiten, im Wiki zur Diskussion stellen und im nächsten Plenum vorstellen. In der
AG Struktur sind Niels Petring, Nina Sandschulte, Frauke Boetcher, Bernhard Meyer, Robert
Westenkirchner, Martin Miethner. Eva Lischke und Florian Mannchen nehmen mit halber
Kraft teil.
comp@ss-Plus (Stand Mai und August): Das Plenum stimmt am 27. Mai 2005 dafür, dass
comp@ss-Plus für die Fortbildung mit Eltern, Senioren und solchen Multiplikatoren steht, die
erzieherisch tätig sind wie Lehrer, aber den comp@ss nicht selber vermitteln. Für die neue
Fortbildung für comp@ss-DozentInnen wird am 05. August 2005 der neue Name comp@ss-
Trainer gewählt.
Fazit zum comp@ss by Together (Stand Mai): Es wird positiv begrüßt, dass Together e.V.
mit comp@ss zusammen arbeitet und die aktuellen Themen ins Plenum einbringt. Together
e.V. wird gebeten, in allen Unterlagen bei der Nennung des comp@sses auch den
comp@ss-Schriftzug einzusetzen. Bei Finanzanträgen kann comp@ss eigenständig genannt
werden, es muss dann nur eine Kopie des Antrags an die comp@ss-Leitung gehen.
1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
· Beate Basson, Kita Bundesallee (Schulbetreuung)
· Hülya Dursun, Mädchenzentrum „Szenenwechsel“
· Andreas Einberger, Jug Neukölln, Stadtvilla Global
· Dominik Gädke, Schulclub Spieloase (Kinder von nebenan)
· Frank Göldner, meredo.de
· Markus Hacker, Weder Net-Café im JBH
· Michael Heinze, Jugendaufbauwerk Berlin
· Eva Lischke, Jug Neukölln/ Kompetenzteam Jugendförderung
· Michael Neumann, TjP e.V.
· Mona Riedel, comeseedo
· Rosa Martins Samuel, Jugendcafé am Dorfteich
· Nina Sandschulte, Jug Neukölln/ Kompetenzteam Jugendförderung
· Robert Westenkirchner, Kifrie Medienzentrum
· Karsten Wenk, J2 Langenberg, Velbert
· Steffi Winkler, Stadtvilla Global
Entschuldigt:
· Niels Petring, LJR Berlin
· Bernd Dörr, zille interaktiv, Haus der Jugend Charlottenburg
· Monika Wotzka, Stadtbibliothek Neukölln
2) Bericht vom Weltkindertag
Am 18. September 2005 wurden im Sony-Center 40 comp@sse abgenommen und ausgegeben.
Alle 20 Minuten kam ein neuer Teilnehmer an einen der zwei vorhandenen Rechner. Es
wurde in Rollenspielen auch das Verhalten trainiert, z.B. wie man sich in einer neuen Einrichtung
nach den Hausregeln erkundigt. Einige Kinder kannten comp@ss bereits und waren
froh, ihn dort machen und gleich mitnehmen zu können. Es gab viele interessierte Eltern und
Lehrer. Der Stand war ein besonderer Systembau, den Frank Göldner organisiert hatte, und
der comp@ss besonders gut heraushob. Auf der Website sind Bilder zu sehen. Insgesamt
kamen wesentlich mehr Besucher zum Weltlindertag und zum comp@ss-Stand als 2004.
Neben Robert Westenkirchner, Frank Göldner und Eva Lischke haben insbesondere drei
Ehrenamtliche von morgens bis abends durchgearbeitet: Gisela Mauer, Roland Kraus und
René Tillert. Hier wird für 2006 dringend um Besserung geworben. Sinnvoll wären drei mal
so viele Helfer.
3 ) Optimaler c omp@ss Infostand und zentrale Lagerung
Die Erfahrungen von 2005 haben Eva Lischke und Robert Westenkirchner in einem Leitfaden
und einer Checkliste „optimaler comp@ss Infostand“ zusammengefasst. Diese steht
im Wiki, bitte ergänzen.
In dem Leitfaden werden der Personalbedarf vorgerechnet und die Aufgaben erklärt. Wenn
es ein Quiz gibt, dann braucht man auch Give Aways. Alle Beteiligten sollten im Vorfeld eine
Liste mit allen Handynummern bekommen, die man am Stand brauchen könnte. Am Stand
sollte man im Gespräch herausfinden, wen welche Information interessiert, sind es Schüler,
Lehrer, Eltern, die fragen? Die Adressen der Anbieter wurden nach Bezirken neu sortiert. Jeder
fragt nach seinem Kiez, keiner braucht alle Anbieter namentlich. Aber z.B. zwölf Zettel für
jeden Bezirk getrennt anzubieten, erscheint zu aufwändig zu sein. Auf jeden Fall muss
immer ein Flyer mit allen Anbietern und Beratern am Tisch festgeklebt werden, damit – wenn
alle Flyer verteilt sind – die comp@ss-Helfer Fragenden noch Auskunft über Anbieter geben
können. In der Checkliste wird auch darauf verwiesen, für kleine und große Tische und entsprechend
passende Stühle zu sorgen.
Um nicht zu jedem Anlass wieder alle Materialien komplett neu zusammen zu sammeln, wird
vorgeschlagen, an einem zentralen Ort 2 - 3 Material-Kisten zu lagern. Frank Göldner bietet
das neue Meredo an, das demnächst 7 Laufminuten vom U-Bahnhof U6 Holzhauser Str liegt.
Noch besser wären mehrere Orte mit gesammelten Materialien, jede Sammlung mit einem
comp@ss-Transparent. Zwei Transparente wären über das Meredo und Martin Jablonski für
1000 Euro zu erhalten. Frank Göldner wird entsprechend Vorschläge ins Plenum einbringen.
Das Plenum spricht kurz über die Herstellung mehrerer Aufsteller für comp@ss-Materialien,
wie bereits einer in der „Stadtvilla Global“ steht, leuchtend gelb und auffällig.
4 ) c omp@ss Homepage und Wiki Optimierungen
Auf der comp@ss Homepage gibt es Änderungen von Robert Westenkirchner. Die Navigation
trennt klarer in Anbieter und Berater. Die Liste der Ansprechpartner ist sortiert nach Bezirken
und optimiert zum Ausdrucken. Im Wiki steht nun zur besseren Wiedererkennung auch
das comp@ss-Logo. Die wichtigsten Bereiche sind jetzt über einfach Kurzlinks zu erreichen:
compass-berlin.de/anbieter, /berater, /termine, /kontakt.
Bitte schaut alle auf die Website und sucht mit nach Unstimmigkeiten in der Logik der Seite,
in Begrifflichkeiten u.a. Bitte helft mit, dass insbesondere Fremde finden, was sie suchen.
Lasst auch die comp@ss-Zielgruppen auf die Website schauen und holt euch Kommentare
von ihnen. Schickt bitte auch Fehlermeldungen an den Projektleiter Robert Westenkirchner.
Könnte es gleich auf der Startseite ein Trennung geben in „ich kenne mich aus“ und „ich bin
zum ersten Mal hier“? Wer zum ersten Mal kommt, ist
1. entweder ein Kind/Jugendlicher und will selbst den comp@ss machen und kommt mit der Frage: Wann und wo sind Kurse?
2. Oder Eltern suchen Kurse und Anbieter für ihre Kinder bzw. Lehrer suchen für ihre Schüler.
3. Oder eine Einrichtung will Anbieter werden.
Mehr sucht man beim Erstbesuch nicht. Ist die Seite dafür übersichtlich genug? Wird einer
Einrichtung klar, wie sie Anbieter werden kann? Könnte allen Erstbesuchern ein Assistent
helfen?
Herr Wenk, der Gast aus Velbert, hatte am Anfang keine Schwierigkeiten zu finden, was er suchte. Erst m Wiki fand er die Seite unstrukturiert.
Das Wiki wird umbenannt in „comp@ss für Fortgeschrittene/Wiki. Materialien, die zunächst im Wiki diskutiert wurden, werden nach Fertigstellung in den Download-Bereich gestellt.
5 ) c omp@ss in Deutschland
Herr Wenk vom Jugendzentrum J2 in Velbert, NRW stellt sich und die Einrichtung vor. Velbert hat etwa 30.000 Einwohner, ins Jugendzentrum kommen 6-21 Jährige. Herr Wenk hat die Aufgabe, ein Internetcafé aufzubauen. Bei der Suche nach einem Forum, das einen Rahmen bietet aber auch Raum und Flexibilität lässt, hat er comp@ss entdeckt. Innerhalb von NRW kennt er keine vergleichbare Initiative und Vernetzung. Das Plenum bezieht sich auf die Debatte bezüglich der Aufnahme der Hamburger Einrichtung als Anbieter und stellt wieder fest, dass comp@ss von den Menschen lebt, die sich engagieren. Herr Welk hat sein Engagement bewiesen und ist zum Plenum gekommen. Das Plenum stimmt einstimmig mit 13 Ja-Stimmen für den ersten Anbieter in NRW. Herr Welk wird comp@ss in seinem Haus testen. Mit seinen Erfahrungen kann er dann zur comp@ss-Zelle in NRW werden.
Es gibt eine weitere Anfrage aus einer Schule in der Nähe von Stuttgart, Baden-Württemberg.
Andreas Einberger würde die Patenschaft übernehmen, wenn die Anfragenden sich im
Plenum vorstellen und das Plenum zustimmt.
Grundsätzlich muss jeder neuer Bewerber außerhalb von Berlin sich dem Plenum vorstellen
und das Plenum muss der Zusammenarbeit zustimmen. Im Plenum muss eine Berliner Person
die Patenschaft übernehmen.
Diese Diskussion hat auch die Frage aufgeworfen, wie die Phase der Konsolidierung voran
kommt. Es wird festgestellt, dass es derzeit unter den Anbietern keine „Schwarzen Schafe“
gibt. Es gibt die neue Checkliste für einen comp@ss-Infostand. Es gibt ein neues Elearning-
Modul (s. 7). Die AG Selbstevaluation hat mehrere Vorschläge erarbeitet (s. 6). Mit dem Lisum
laufen die Gespräche bezüglich des Train-the-trainer-Kurses. Die Strukturdebatte ist
angelaufen und kann durch Niels Petrings erhöhten Zeiteinsatz, dem der Landesjugendring
zugestimmt hat, voran gebracht werden.
6 ) A G Selbstevaluation
Markus Hacker, Frauke Boetcher, Michael Heinze, Nina Sandschulte und Eva Lischke haben zwei unterschiedliche Vorschläge zur Selbstevaluation der Anbieter entwickelt. Beide Vorschläge stehen im Wiki. Das wichtigste Ziel ist eine hilfreiche Selbstevaluation. Selbstevaluation ist für die Gesamtqualität wirksam ohne externe Kontrolle, wenn es gemeinsame Indikatoren gibt.
Die achtseitige Selbstevaluation „Allgemeine Kurs Vor- und Nachbereitung“ ist als Hilfestellung
vor und nach einem Kurs konzipiert. Lediglich fünf Fragen auf S. 3 sind noch spezifisch
zu einem Modul, in diesem Fall für Homepage. Alle anderen Fragen gelten für jeden
comp@ss.
Die elfseitige Selbstevaluation „Entwicklung eines Bogens zur Selbstevaluation des
comp@ss-4U-Moduls Homepage“ bietet andere Checklisten. U.a. auf S. 11 einen Fragebogen
für die TeilnehmerInnen. Dieser Fragebogen wurde im Jugendaufbauwerk auch mit
Hauptschülern ab 15/16 Jahren eingesetzt und in 3 Minuten ausgefüllt.
Es gehen in der Diskussion verschiedene Formen und Zielgruppen der Evaluation durcheinander.
Gilt sie der Einrichtung, den Dozenten, Anbietern, Pädagogen, Technikern (im Schuldienst),
vor jedem Kurs, einmal im Jahr. Es wird wieder angeregt, eine Form der Evaluation
auch verbindlich zu fordern wie die Statistik der Anbieter. Im Berliner Qualitätshandbuch wird
empfohlen, ein Mal im Jahr eine Selbstevaluation durchzuführen. Aber welche?
Alle comp@ss-Berater und Anbieter werden nun gebeten, die beiden Vorschläge der AG zu
testen und dabei zu überlegen, welche Fassung sich für welchen Fall eignet.
Im nächsten Plenum werden die Erfahrungen, Ergebnisse und Vorschläge gesammelt. Auf
dieser Basis wird die AG Selbstevaluation dann gebeten, die Vorschläge weiterzuentwickeln.
7 ) N et-comp@ss E-Learning Modul
Steffi Winkler stellt einen ersten Entwurf für einen E-Learning-Kurs vor. Ihre Vorschläge
stehen auch im Wiki. Ihre Grundidee basiert auf der Frage, wie informelles Lernen voranzubringen ist. Die gesamten Materialien könnten nach Fertigstellung auch gesprochen zum Hören
angeboten werden.
Wichtig ist dem Plenum, dass die Beschreibung unabhängig vom Programm-Anbieter bleibt,
d.h. nicht „Paint“ oder „Gimp“ explizit genannt werden, sondern allgemeingültige Anweisungen
gegeben werden wie: „Suche das Lasso“, „Verbreitere die Bürste“ etc.
Auch hier wird empfohlen, das vorhandene Material zu testen und testen zu lassen. Bitte
schickt eure Eindrücke an Steffi Winkler oder Robert Westenkirchner.
Frank Göldner stellt seine Methode zur Homogenisierung einer Lerngruppe vor. Er macht den Meredo-online-Test. So weiß er am Anfang, wo die TeilnehmerInnen stehen. Wenn sie am Anfang zwischen 20%-70% erreichen, erreichen am Ende alle 100%.
8) Verschiedenes
„Der Net-comp@ss gilt als erster europäischer Jugendmedienschutzschein“, Eva Lischke.
Der comp@ss-Flyer ist weiterhin im Meredo abzuholen. Bitte verteilen.
Niels Petring wird einen höherstelligen Finanzantrag für die Weiterentwicklung des
comp@sses vorbereiten. Es gibt verstärkt Resonanz auch vom Senat und Bund, daher will
das Plenum die comp@ss-Zügel der Entwicklung in der Hand behalten.
Niels Petring wird gebeten, die Struktur AG einzuberufen.
Es wird eine Yahoo-Mailingliste eingerichtet. Alle Anbieter und Berater werden mit einer
ersten Mail zur Mailingliste begrüßt, mit der man sich dann selber anmelden kann. Wer sich
nicht anmeldet, kommt nicht in die Mailingliste hinein. Achtung: Yahoo akzeptiert keine info@...-
Adressen. Dateien dürfen nur maximal 1 MB haben.
Frank Göldner bietet am 6.12. und 7.12.2005 im Jagdschloss Glienicke eine comp@ss-Fortbildung
für LehrerInnen und ErzieherInnen an. Kosten: 11 Euro mit Mittagessen und Zertifikat.
Das Meredo hat einen „Berufsorientierungskalender 2005/2006“ herausgegeben. Dieser wird
gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro abgegeben.
Es gibt demnächst ein Smartboard (interaktives Whiteboard) zum Verleih an Berliner
Jugendeinrichtungen. Man kann auf einem Smartboard mit Fingern alle Funktionen öffnen
und bedienen. Arbeits-Ergebnisse können sofort als PDF gespeichert und verschickt werden.
Wer die Bedienung lernen will, kann an einem Fachtag teilnehmen. Interessierte können
Frank Göldner fragen.
Am 3.12. findet im Abgeordnetenhaus zum 5. Mal das Jugendforum statt.
9) Nächstes Plenum: FREITAG, den 13. Januar 2006, 10-13 Uhr
Ort: Szenenwechsel. Donaustr. 88a, Neukölln.
Mit vielen Grüßen,
Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)