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Protokoll comp@ss-Plenum 13.03.2007

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Protokoll comp@ss-Plenum 13.03.2007


Protokoll comp@ss-Plenum 13.03.2007, 16-18 Uhr | Protokollant: Martin Gaedt |

comp@ss-Plenum am 13. März 2007, 16-18 Uhr

0) Übersicht über Termine, Beschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen:

Bundesweiter Fachtag:

Am 23. April 2007 findet im meredo von 9-17 Uhr ein bundesweiter Fachtag für Projektleiter und Berater aus allen Bundesländern statt. Thema: Computerführerschein vs. Projektarbeit. Anmeldungen bis Ende März.

Workshop Web 2.0:

Am 24. April 2007 findet im meredo von 9 bis 16 Uhr ein Kurs zum Thema „Web 2.0“ statt.

Berliner Fachtag:

Am 13. Juni 2007 findet im meredo der Berliner comp@ss-Fachtag statt. Es gibt AGs zu vier Themen. Es soll wie 2004 wieder ein Fachtag sein, zu dem auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen wird. Ab Mitte April soll der Flyer in Schulen verteilt werden.

Fachtags-AG am 28. März, 12:30 Uhr im Bits21 in der Marchlewskistraße 27, 10243 Berlin.

Struktur der Internetplattform:

Am 14. Juni 2007 wird das Thema „Struktur der Internetplattform“ zusammen mit Vertretern aus München bearbeitet.

Teilnahmenbögen comp@ss-4U/Net-comp@ss:

Das Plenum beschließt einstimmig, dass die neuen Teilnahmebögen getestet werden.

Neues Modul comp@ss-4U:

Das Präsentationsmodul wird als das 12. Modul comp@ss-4U angenommen.

Finanzantrag:

Das Plenum versucht in einer Mischfinanzierung in Kooperation mit dem Landesjugendring mehrere Anträge zu stellen, damit ein comp@ss-Handbuch erarbeitet werden kann.

Sponsoring-Angebot:

Die askabit GmbH bietet dem comp@ss-Plenum ein dauerhaftes Sponsoring an. Das Plenum prüft das Angebot bis zum nächsten Plenum.

Nächstes Plenum:

Am 11. Mai 2007 von 10-12 Uhr voraussichtlich in Neukölln, Szenenwechsel oder Grenzallee.

PROTOKOLL 13. März 2007

1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

• Beate Basson, Kita Bundesallee

• Klaus Bergfeld, Freiräume e.V.

• Frauke Boetcher, Jugendamt Neukölln, Fachsteuerung 1

• Bernd Dörr, Zille interaktiv

• Andreas Einberger, FS-B2A-Neukölln

• Dominik Gädke, Spielclub „Spieloase“ Kinder von nebenan e.V.

• Frank Göldner, meredo, Projektleitung

• Andre Gutsche, Kita Bundesallee

• Michael Heinze, NetJu e.V.

• Eva Lischke, Jugendamt Neukölln, Fachsteuerung 1.1

• Florian Mannchen, comp@ss

• Rosa Martins Samuel, Jugendcafé am Dorfteich

• Niels Petring, LJR Berlin

• Sara als Quitter, MaDonna Mädchenkultur e.V.

• Steffi Winkler, Stadtvilla Global

• Manja Wolff, BITS21

Entschuldigt

• Nina Sandschulte, KCH Dammweg

• Mario von Wantoch-Rekowski, Meko Düppel

2) Erfahrungsaustausch der Anwesenden

Das Medienhaus Marienfelde bietet in Kooperation mit der Solingen Schule (Hauptschule) und mit dem Jobmobil Schülern der 8. Klassen den Net-comp@ss an und vom comp@ss-4U die Module Textverarbeitung und Homepage. Der Bericht geht Frank Göldner zu.

NetJu e.V., Szenenwechsel und Grenzallee haben eine „comp@ss-offensive“ angeboten mit verschiedenen Dozenten. Ein Ziel war, soziale Kompetenzen neu überdacht zu vermitteln. Teilgenommen haben u.a. Schüler aus 9. Klassen, insgesamt über 40 Jugendliche. NetJu e.V. hat dabei erstmals den Net-comp@ss auf einem comp@ss-4U-Zertifikat ausgedruckt.

3) Fachtage 2007

Berliner comp@ss-Fachtag am 13. Juni 2007


Am 31. Januar 2007 traf sich die AG Fachtag. Der 4. Berliner comp@ss-Fachtag findet am 13. Juni 2006 im meredo statt. Es soll nach zwei Fachtagen der Konsolidierung wieder ein Fachtag sein, zu dem auch offensiv die interessierte Öffentlichkeit eingeladen wird.

Titelsuche: Das Plenum hat den Titel „comp@ss ausrichten“ ausgewählt. Ergänzt wird der Titel durch „4. Fachtag“ und „Kinder- und Jugendcomputerführerschein“. Der Flyer muss klar machen, was comp@ss ist, da auch neu Interessierte eingeladen werden sollen.

Es wird vier AGs geben, die alle jeweils vormittags (V) und nachmittags (N) stattfinden.

1. AG 1 für Anfänger und Einsteiger. V: Einblick, Entwicklung, Qualität. N: Berichte aus der Praxis.

2. AG 2: FAQs zum comp@ss: V: Brainstorming, Sammlung der gestellten offenen Fragen zum comp@ss. N: Kategorisierung dieser Fragen und Suche nach Antworten. Leitung: Bernd Dörr

3. AG 3: Pädagogische Leitlinien für comp@ss. V+N: sammeln, sortieren, fixieren. Leitung: Eva Lischke

4. AG 4: Projektarbeit, comp@ss mit Spaß machen. V: Brainstorming zur Projektarbeit, die comp@ss einbindet. N: Wie wird die Qualität erhalten in freier Projektarbeit?

Ein 5. Themenvorschlag „Struktur der Internetplattform“ wird am 14. Juni 2007 bearbeitet, weil die Vertreter aus München dann noch in Berlin sind.


Sara als Quitter wird einen Flyer für den Fachtag am 13. Juni entwerfen, dazu bekommt sie alle Informationen von Frank Göldner. Das Anmeldeverfahren zum Fachtag läuft über das BITS21. Die Verantwortung für die Dokumentation übernimmt das meredo und sucht entsprechende Personen, die jeweils ein kleines Honorar dafür erhalten werden.

Die AG Fachtag trifft sich noch einmal. Der Einladungstext zum Flyer-Entwurf und die Workshops werden weiter ausgearbeitet sowie alle anderen notwendigen Arbeitsschritte.

Ab Ende März soll der Fachtag angekündigt werden und ab 16. April sollen Flyer verteilt werden.

Bundesweiter Fachtag am 23. April 2007

Der erste bundesweite Fachtag findet am 23. April 2007 von 9-17 Uhr im meredo statt. Anmeldungen bitte bis Ende März.

Es ist keine Veranstaltung für Anfänger. Daniel Poli (netzcheckers) ist inhaltlich und organisatorisch in der Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Die ursprüngliche Zielgruppe waren bundesweit andere Einrichtungen, die Kinder- und Jugend-Computer-Führerscheine anbieten. Aber eine Recherche erbrachte keine anderen mit comp@ss vergleichbaren Angebote.

Das Thema lautet jetzt: „Computerführerschein vs. Projektarbeit“. Netzcheckers.de macht die Erfahrung, dass Jugendliche ihr Angebot nutzen, bloggen und sowieso YouTube nutzen, aber kein Interesse an einem Computerführerschein haben.

Eva Lischke erwähnt, dass kommerzielle Anbieter, z.B. Imago Tausende CDs mit Videos an Schulen verteilen und es „Internetführerschein“ nennen. Könnte comp@ss von einer Zusammenarbeit mit Imago profitieren? Ein alter Kontakt zu ihnen soll aufgefrischt werden.

4) Akzeptanzstellen / Partner

Es gibt comp@ss-Anbieter und comp@ss-Berater. Es gibt darüber hinaus Partner, die weder Anbieter noch Berater sind z.B. Bibliotheken, die Nutzern mit comp@ss Rabatte gewähren oder sie an bessere Computer heran lassen. Wie können diese offiziell Akzeptanzstellen werden und wie werden sie bezeichnet?

Es gibt die einfache Pyramide:

1. Plenum: an der Spitze, fällt Beschlüsse

2. Berater

3. Anbieter

4. Partner: alle, die nicht Berater oder Anbieter sind und mit comp@ss zusammen arbeiten wollen, in diesem Falle hier geht es um Partner die Akzeptanzstellen sein wollen.

Wer kann Akzeptanzstelle werden und wird als solche auf compass-berlin.de genannt? Frank Göldner bittet Robert Huber aus München, dass er eine Vorlage macht, die beschreibt, was Akzeptanzstellen bieten müssen, welche Verantwortung sie haben, welche Kriterien das Plenum zur Auswahl aufstellt. Diese Vorlage sollte auch eine Selbstverpflichtungserklärung für die Akzeptanzstellen beinhalten. Die Vorlage soll auf dem nächsten Plenum besprochen und verabschiedet werden.

Dann kann die Plattform entsprechend erweitert werden. Eventuell wollen dann bisherige inaktive Anbieter sich zukünftig nur noch als Akzeptanzstellen darstellen.


5) Neue Teilnahmebögen für comp@ss-4U

Florian Mannchen stellt neue Teilnahmebögen für comp@ss-4U vor. Er hat insbesondere Fragen und Aufgaben zu Sozialen Kompetenzen eingearbeitet. Anbieter bekommen nun Anregungen, wie sie mit Jugendlichen Soziale Kompetenzen ansprechen und wie sie eine Debatte eröffnen können. Dazu gibt es Fragen, Aufgaben und Beispiele.

Etliche Themen wie das Urheberrecht sind in mehreren Modulen relevant. Es wird vorgeschlagen, eine Matrix aus Themen und Aufgaben/ Beispielen zu erstellen.

Es gibt einige Vorschläge für Fragen, die auch nicht alle Anbieter spontan beantworten könnten. Es wird vorgeschlagen, dass es einen Lösungsbogen für Anbieter geben sollte. Es gibt eine neue Präambel für alle Module. Die Präambel soll noch ergänzt werden mit einem Hinweis auf Open Source Software. In allen Modulen sollte eine Frage zu Open Source Software hinzugefügt werden. Z.B. kann gefragt werden: „Kennst Du Software, die nichts kostet und legal ist?“ Es wird vorgeschlagen, die Präambel mit den 10 Goldenen Regeln für gute und für schlechte TrainerInnen im Wiki zu verlinken.

Das Plenum beschließt einstimmig, dass die neuen Teilnahmebögen online eingestellt und ab jetzt von allen comp@ss-4U-Anbietern getestet werden. Vor der Ausgabe der Teilnahmebögen (dem Ausdruck) soll der Anbieter gefragt werden, ob Änderungen wahrgenommen wurden und ob die Änderungen gut sind. Außerdem soll es Platz für Kommentare geben. Erst wenn die Fragen auf der Plattform beantwortet wurden, kann der Anbieter das Zertifikat drucken. Die alten Teilnahmebögen kommen ins Archiv. So können Anbieter, die gerade mitten in einem Kurs sind, diesen noch damit beenden.

Das Präsentationsmodul wird als das 12. Modul comp@ss-4U angenommen.

Darüber hinaus wurde von Frank Göldner der geänderte Teilnahmebogen vom Net-comp@ss vorgestellt. Es wird vorgeschlagen, da der Net-comp@ss als erster europäischer Jugendmedienschutzschein gilt, dass dies auf dem Teilnahmebogen stehen sollte. Der so geänderte Teilnahmebogen wird vom Plenum angenommen und auf die Plattform gestellt.

6) Sponsoring-Angebot von der askabit GmbH

Der bundesweite, kostenlose Online-Dienst www.askabit.de bietet comp@ss Sponsoring an. Martin Gaedt stellt das Angebot vor: comp@ss wird dauerhaft mit 15% an den Werbeeinnahmen beteiligt für jeden Nutzer, der sich über comp@ss bei askabit registriert.

askabit verbindet Fragen mit persönlichen Antworten. Neu ist dabei, dass Antworten nur dem zugeschickt werden, der gefragt hat; sie werden nicht veröffentlicht. Außerdem können Fragen auf 500m bzw. 1, 5, 10 km genau zu einer Region gestellt werden. Und Antworten sind immer aktuell.

Man sieht online nur Fragen, die noch keine 5 Antworten bekommen haben. Gestellte Fragen werden zusätzlich per E-Mail an Nutzer von askabit verschickt. Es geht um Wissen, das man im Kopf hat, aber gefragt werden muss, um den Tipp weiterzugeben. Typische Fragen sind z.B.: „Wer kann mir einen Kindergarten in Berlin-Marienfelde empfehlen? Bitte Gründe für die Empfehlung!“, „Wer kann mir einen guten Saxophonlehrer empfehlen, der auch 40 jährige Anfänger unterrichtet.“

Jede über askabit verschickte Frage, Antwort und jedes Feedback enthält Werbung, speziell von lokalen Anbietern passend zum Wohnort. Mit 15% der Werbeeinnahmen, die askabit pro Nutzer einnimmt, würde comp@ss jedes Jahr beteiligt werden. Bei einer prognostizierten Werbeaus-lastung von 40% - 80% könnte comp@ss jährlich ca. 3,60 bis 7,20 Euro pro Nutzer erhalten. Wenn 300 comp@ss-Anbieter, Mitarbeiter, Nutzer und Freunde sich bei askabit registrieren, erhält comp@ss jährlich zwischen 1000 bis 2000 Euro. Bei 600 askabit-Nutzern 2000 bis 4000 Euro. Die Gegenleistung: comp@ss weist auf askabit hin. Bei der Registrierung geben neue Nutzer an, wie sie auf askabit aufmerksam geworden sind, siehe www.askabit.de/anmelden

Es wird im Plenum kurz diskutiert, ob sich der Aufwand lohnt und ob comp@ss auf askabit hinweisen will. Zwischenergebnis: Das Angebot wird bis zum nächsten Plenum geprüft.

7) Workshop Web 2.0

Am 24. April 2007 findet im meredo von 9 bis 16 Uhr ein Kurs zum Thema „Web 2.0, Gegenwart, Zukunft“ mit Holger Kohnen statt. Ziel ist es, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und jede Teilnehmerin erstellt im Kursverlauf ein eigenes Weblog. Anschließend ist abzuwägen, ob ein Weblog für comp@ss interessant wäre.

Anmeldungen laufen über Manja Wolff vom BITS21 an [wolff@bits21.de].

8) Statistik 2006

Nur 31 von 94 Einrichtungen haben die Statistik-Fragen zu 2006 beantwortet. Florian Mannchen und Frank Göldner vermuten, dass u.a. das Beantworten der Fragen zu aufwändig ist. Eine Schwierigkeit ist z.B. auszurechnen, wie alt der Teilnehmer war, als er vor einem halben Jahr teilgenommen hat.

Ergebnis: Die nächste Statistik-Abfrage soll vereinfacht werden, z.B. mit größeren Altersgruppen-Clustern.

9) Beratertreffen

Es wird erst einmal kein weiteres Beratertreffen geben, da thematisch kein Bedarf gesehen wird.

Die comp@ss-Berater, die an dem bundesweiten Fachtag teilnehmen, könnten sich vorbereiten, wie sie comp@ss dort präsentieren wollen. Florian Mannchen wird comp@ss dort auf jeden Fall vertreten.

10) Finanz-Antrag

Niels Petring will mit dem Landesjugendring im Auftrag von comp@ss verschiedene Finanzanträge stellen, damit das comp@ss-Handbuch finanziert wird. Es geht um 17.200 Euro. Z.Z. wird abgewogen, ob weitere Geldgeber in Frage kommen, um die Gesamtsumme auf mehrere Anträge aufzuteilen. Frank Göldner überlegt zusammen mit Niels Petring, wer noch ansprechbar wäre.

11) Nächstes Plenum:

Freitag, den 11. Mai 2007, 10-12 Uhr

Ort: Szenenwechsel oder Grenzallee in Neukölln (Einladung Ende April)


Mit vielen Grüßen,

Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)