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Protokoll comp@ss-Plenum 13.01. 2006

Aus Comp@ss-Wiki

Protokoll comp@ss-Plenum 13.01. 2006


Protokoll zum comp@ss-Plenum am 13. Januar 2006, 10-13 Uhr

0) Übersicht über Beschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen:

Fachtag 2006: Am 28. April 2006 findet der dritte comp@ss-Fachtag statt.

Struktur-AG: Die Struktur-AG hat dem comp@ss-Plenum eine Geschäftsordnung vorgeschlagen, die vom Plenum angenommen wurde. Nun wurde die Struktur-AG beauftragt, zur Vorbereitung des Finanzantrag bis zum nächsten Plenum Vorschläge für einen Zuwendungsantrag und eine Kooperationsvertrag vorzubereiten.

Events 2006: Welche Anbieter und Berater werden 2006 auf welcher Veranstaltung präsent sein und suchen Unterstützung vom comp@ss? Für die gemeinsame Organisation von comp@ss-Präsenz wird eine Übersicht eingerichtet, wer wo ist und Unterstützung braucht. Für die Vorbereitung von comp@ss-Präsenz gibt es eine Checkliste (Downloads).

comp@ss in Hamburg, Velbert und München: Das J2 in Langenberg ist ab Oktober 2005 neuer Anbieter in NRW. Herr Wenk testet nun die comp@ss-Module. Robert Westenkirchner ist der Berliner Pate. Das Nachbarschaftsheim St. Pauli gibt in Hamburg den Junior- und Net-comp@ss aus. Florian Mannchen ist der Berliner Ansprechpartner. In München gibt es Interesse von potenziell 40-50 Einrichtungen. Bernd Dörr ist der Berliner Ansprechpartner.

Website und Wiki: Das Wiki wurde von einem Robot-Hacker überfüllt und die Inhalte geleert. Zur Sicherheit der Inhalte wird das Wiki durch ein Passwort geschützt werden. Andreas Einberger und Robert Westenkirchner kümmern sich um die Wiederherstellung der Inhalte. Im November 2005 wurde das Wiki umbenannt in „comp@ss für Fortgeschrittene/Wiki“. Materialien, die zunächst im Wiki diskutiert werden, werden nach Fertigstellung in den Download-Bereich gestellt.

Selbstevaluation (November): Die AG Selbstevaluation hat dem Plenum zwei Vorschläge unterbreitet. Alle Anbieter und Berater werden gebeten, diese zu testen, Vor- und Nachteile zu sammeln und dabei zu überlegen, welche Fassung sich für welchen Fall (Freizeit, Schule, Pädagoge, Techniker, freiwillig, verbindlich) eignet.

E-Learning-Modul (November): Steffi Winkler stellt einen ersten Entwurf für einen Elearningkurs vor. Ihre Vorschläge stehen im Wiki. Bitte testen und Eindrücke ans Plenum schicken.

comp@ss-Plus und comp@ss-Trainer (August): comp@ss-Plus steht für die Fortbildung mit Eltern, Senioren und solchen Multiplikatoren, die erzieherisch tätig sind wie Lehrer, aber den comp@ss nicht selber vermitteln. Für die neue Fortbildung für comp@ss-DozentInnen wurde der Name comp@ss-Trainer gewählt.


PROTOKOLL 13. Januar 2006

1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

· Beate Basson, Kita Bundesallee (Schulbetreuung)

· Marie Böhm, Johann-Peter-Hebel Grundschule

· Frauke Boetcher, Jugebdförderung Neukölln

· C. Christensen, Mediencafé Prinzenallee / Together e.V.

· Bernd Dörr, Zille interaktiv

· Hülya Dursun, Mädchenzentrum „Szenenwechsel“

· Andreas Einberger, Jug Neukölln, Stadtvilla Global

· Tobias Falke, FH-Lausitz + MZB e.V.

· Lars Fleschmann, Johann-Peter-Hebel Grundschule

· Frank Göldner, meredo.de

· Michael Heinze, Jugendaufbauwerk Berlin

· Constanze König, mezen Prenzlauer Berg

· Roland Kraus, Neukölln

· Holger Münzer, CIA Spandau

· Astrid Pahl, TJP e.V.

· Niels Petring, LJR Berlin

· Andreas Riedlewski, Wedernet

· Rosa Martins Samuel, Jugendcafé am Dorfteich

· Nina Sandschulte, Jug Neukölln/ Kompetenzteam Jugendförderung

· Robert Westenkirchner, Kifrie Medienzentrum


2) Jahresrückblick 2005

Persönliche Highlights mit dem comp@ss 2005:

· Der Start, in ihrer Einrichtung comp@ss anzubieten. Damit wurden auch die internen Bedenkenträger überzeugt. Vorher gab es viele Vorurteile, dass die Kinder dann nur noch alleine vor den Rechnern abgeschottet wären.

· In der Johann-Peter-Hebel Grundschule wurde der comp@ss eingeführt. Hier fehlt vielen Lehrern noch die Einsicht, Zeit während des Unterrichts dafür einzuräumen. Der Weltkindertag und die Präsenz von comp@ss dort.

· Der Fachtag 2005, dass intensiv am eigenen Standort gearbeitet wurde, statt Massen anzuziehen.

· Die laufenden und gut besuchten comp@ss-Plus-Kurse z.B. im Jagdschloss Glienicke für Dozenten und Multiplikatoren.

· Die comp@ss-Plus-Kurse im Bezirk Reinickendorf u.a. für Kita-Erzieherinnen. Es nimmt Unsicherheit und gibt Sicherheit, vor Kindern und Jugendlichen nicht unwissend dazustehen.

Persönliche Änderungswünsche 2006 am comp@ss:

· Dass Berater auch comp@ss-Vorlagen ausdrucken können z.B. Zertifikatstexte. Schulfähige Curricula.

· Mehr Schulungen für Anbieter, der Kurs in Glienicke war schon voll.

· Finanzierung über die Grundfinanzierung durch das Jugendnetz hinaus, um den comp@ss auszubauen, dass er bekannter wird, auch europaweit, und Akzeptanz für medienpädagogische Arbeit schafft.

· Den comp@ss auszubauen und z.B. mit einer Roadshow nach Hamburg, Hessen, München zu gehen. Eine Gruppe erfahrener comp@ss-Anbieter könnte durch Deutschland fahren und gezielt neue Anbieter gewinnen.

· Weitere Fortbildungszentren über Glienicke hinaus wie z.B. Remscheidt gewinnen.

· An Schulen Fortbildungen für alle Lehrer anbieten z.B. am Studientag.

· Bekannter werden, und die grundsätzliche Klärung, wo Expansion wirklich wichtig ist.

· In der eigenen Einrichtung funktionierende Strukturen aufbauen bzw. aufrechterhalten können, um comp@ss dauerhaft anbieten zu können.

· Für comp@ss bessere Materialien erstellen, z.B. dadurch dass PädagogInnen mal 50 Stunden bezahlt und am Stück an den Inhalten arbeiten.

· Eine Übersicht für Nutzer z.B. direkt bei der Übersicht über comp@ss-Anbieter, welche Vorteile die Kärtchen-Inhaber in den unterschiedlichen Einrichtungen haben, z.B. Nutzung der Rechner, preiswerter surfen, eigenen Account u.a.

· Überarbeitung der Texte im Video-Modul, da die Anforderungen zu hoch erscheinen. Ergebnisse zur begonnenen Diskussion über Evaluation und Selbstevaluation.

· Verbesserung des äußeren Erscheinungsbilds der Curricula, bisher ist es ein PDF mit Fließtext.

· Mehr Einrichtungen in Berlin, Erhöhung der Quote von 2-3% aller Jugendbildungseinrichtungen inkl. Schulen als Anbieter.


3) Fachtag 2006

Ein Fachtag 2006 wird vom Plenum gewünscht mit 18 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen. Frank Göldner wird gebeten, dass der Fachtag wieder im Meredo stattfinden kann. Als Tag wird Freitag der 28. April 2006 gewählt.

Themenwünsche: Struktur für comp@ss, Fortbildungen für Anbieter, Ausweitung der Anbieter in Berlin, bessere PR in Berlin, ein einheitliches Bild: was ist bei aller Freiheit der Einrichtungen bei jedem Anbieter gleich?, ein Marketingkonzept für die Expansion, Verbesserung der Curricula.

Große Zustimmung erhielt der Vorschlag, direkt am Fachtag die aktuellen Materialien online und offline zu sichten, sich gemeinsam vor Ort einen Überblick zu verschaffen und Änderungen direkt am Rechner vornehmen zu können, um so die Plattform sowohl zu bereinigen als auch zu ergänzen und alle Anbieter und Berater auf einen Wissensstand bei den Materialien zu bringen.

Für neue Interessenten müsste es ein Parallel-Programm geben.

Fachtag-AG zur Vorbereitung: Michael Heinze, Astrid Pahl, Robert Westenkirchner, Andreas Riedlewski, Nina Sandschulte.


4) comp@ss bundesweit

Es gibt eine konkrete Anfrage aus München. Bernd Dörr hat Kontakt zum Café Netzwerk, das den comp@ss gerne testen und dann mit Münchener Logo/Wappen anbieten möchte. Aufgrund der Münchener Strukturen könnte der comp@ss schnell in 40-50 Münchener Einrichtungen angeboten werden.

Im letzten Plenum wurde verabredet, dass grundsätzlich jeder neue Bewerber außerhalb von Berlin sich dem Plenum vorstellen muss und das Plenum der Zusammenarbeit zustimmen kann, wenn eine Berliner Person die Patenschaft übernimmt.

Das Plenum am 13. Januar plädiert dafür, diese Regel nicht zu eng zu nehmen. Dass München Interesse am comp@ss hat, spricht für den comp@ss. Da München andere Strukturen und mehr Ressourcen zur Verfügung hat, könnte München sowohl ohne aber auch mit comp@ss an comp@ss-berlin vorbeiziehen. Sie könnten mit ihren Ressourcen aber auch zur Qualitätssteigerung und zum Gesamtprozess beitragen. Außerdem ist es für den Finanzantrag bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke von Vorteil, wenn comp@ss belegen kann, dass comp@ss-berlin bereits für Hamburg, NRW und München ein Modellprojekt ist.

Das Plenum beauftragt Bernd Dörr, dem Café Netzwerk in München Berliner Material zu schicken. Wenn vor dem Berliner comp@ss-Fachtag in München Bedarf ist, wird Bernd Dörr gebeten, die Einladung nach München anzunehmen und comp@ss dort zu vertreten. Auch Frank Göldner hat Interesse an einer Patenschaft mit München, wenn Bernd Dörr Unterstützung braucht. Die Münchener werden zum Fachtag nach Berlin eingeladen. Dort kann es am Vorabend und am Fachtag Gespräche geben. Wichtig ist dem Plenum, dass es schriftliche Richtlinien und Kooperationsverträge gibt, u.a. dass es in München auch einen Projektleiter gibt, der dann auch Ansprechpartner für Berlin ist.


5) Geschäftsordnung der Struktur-AG

Die Stärke des comp@ss-berlin ist auch seine Schwäche: Die spontane Arbeit mit wenig Struktur und viel Ehrenamt verlangsamt den Prozess und manchmal ineffizient. Um das zu ändern, hat die Struktur-AG einen Vorschlag zur Geschäftsordnung erarbeitet. Dieser wird von Niels Petring vorgestellt. Da keine Kopien vorliegen, liest Robert Westenkirchner den Entwurf vor.

Das Plenum hat drei Veränderungswünsche: Eine neue Berater-AG wird laut Geschäftsordnung neu ins Leben gerufen zur Steuerung z.B. bei einem größeren Finanzantrag und zur Vorbereitung von Beschlussvorlagen für das Plenum. Das wird vom Plenum begrüßt. Nur die Anzahl von 6 Treffen pro Jahr wird vom Plenum gestrichen und der Berater-AG in der Anzahl freigestellt nach Bedarf und Entwicklung des comp@sses (9 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 7 Enthaltungen).

Änderungen der Geschäftsordnung sind – wie alle Beschlüsse des Plenums – mit absoluter Mehrheit in jedem Plenum möglich, wenn die Themen 14 Tage vor dem Plenum in der Tagesordnung angekündigt wurden. Ergänzt wird vom Plenum die Ausnahme bei Themen, die innerhalb der 14 Tage vor dem Plenum erst neu aufkommen und deren Entscheidung keinen Aufschub erlaubt (16 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen).

Die Regelung, dass im Plenum mehr Anbieter als Berater anwesend sein müssen, um beschlussfähig zu sein, wird gestrichen (16 Ja-Stimmen, 3 Enthaltungen).

Das Plenum beauftragt die Struktur-AG, bis zum nächsten Plenum Vorschläge für einen Zuwendungsantrag und eine Kooperationsvertrag vorzubereiten. Der Hintergrund ist, dass das comp@ss-Plenum den Landesjugendring vertreten durch Niels Petring beauftragen möchte, einen Finanzierungsantrag bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke zu stellen. Der Landesjugendring würde die Administration dieser Finanzierung übernehmen. Das comp@ss-Plenum kann keinen Antrag stellen noch diesen administrieren, da comp@ss rechtlich nicht eigenständig ist und eine Einrichtung braucht, die einen Antrag stellen und umsetzen kann.


6) Wo zeigt comp@ss 2006 gemeinsam Flagge?

Der einzige Termin, der im ersten Halbjahr 2006 ansteht, ist der „Safer Internet Day“. Im Plenum kannte keiner Einzelheiten zu der Veranstaltung, auch wenn sie als wichtig eingestuft wurde. Termine im zweiten Halbjahr 2006: Der Weltkindertag ist am 20.09., aber der Veranstalter ist noch offen, die IFA wird erst wieder 2007 stattfinden, das Neuköllner Megaevent ist am 01.09., die YOU ist im Oktober, die Jugendkonferenz im Abgeordnetenhaus ist am 02.12.

Angeregt wurde eine Übersicht mit den Themen, Terminen und teilnehmenden Einrichtung/ Personen:

Thema Veranstalter Termin Verantwortliche Person für comp@ss Wer unterstützt? Einrichtung/ Person Sonstiges
Safer Internet day Bundesministerium? GMK? Anfang Februar
Neukölln Jugendförderung Neukölln? 01.09.
Weltkindertag
GMK-Tagung in Dresden GMK (Dachverband der Medien-Pädagogen) 21. / 22.09.
YOU YOU GmbH Oktober

Die Qualitätsstandards für ein Auftreten von comp@ss auf Veranstaltungen wurde im Plenum im November 2005 besprochen und steht in den Downloads. Umgedreht lautet die Frage an alle Einrichtungen: Wo sind Anbieter und Berater 2006 sowieso vertreten und brauchen vom comp@ss Unterstützung? Diese Frage sollte auch in die statistische Umfrage aufgenommen werden, wo Anbieter und Berater 2005 präsent waren und wo sie für 2006 Präsenz planen.

7) Ein neuer Flyer

Von dem Flyer für Multiplikatoren gibt es noch 6000 – 7000 Stück. Robert Westenkirchner stellt einen Entwurf vor für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen, die z.B. beim Weltkindertag zum comp@ss-Stand kamen. Es gibt unter dem Text eine weiße Freifläche, in der jede Einrichtung aktuell eigene Termine eintragen kann.

Es gibt zu dem Vorschlag konkrete Verbesserungsvorschläge: Eine andere Schrift, weniger häufig das Wort „comp@ss“, ein Bild von einem Kind mit dem comp@ss-Kärtchen.

Rosa Martins Samuel macht einen neuen Vorschlag für den Text und schickt diesen an Astrid Pahl vom TJP e.v. Astrid Pahl lässt den Flyer im FEZ neu layouten und stellt den neuen Entwurf dem nächsten Plenum vor.

Die Form sollte Postkartengröße haben und wird dann als Download angeboten, so dass jede Einrichtung selbständig nach Bedarf ausdrucken kann.

8) Verschiedenes

Offen geblieben ist:

1. Die AG-Selbstevaluation hatte zwei unterschiedliche Vorschläge zur Selbstevaluation der Anbieter entwickelt. Diese wurden im Plenum im November 2005 vorgestellt. Alle comp@ss-Berater und Anbieter wurden gebeten, die beiden Vorschläge der AG zu testen und dabei zu überlegen, welche Fassung sich für welchen Fall eignet. Im nächsten Plenum sollten die Erfahrungen, Ergebnisse und Vorschläge gesammelt werden. Das ging aber nicht, da kein Anbieter die Evaluationen getestet hatte.

2. Es sollte eine Yahoo-Mailingliste eingerichtet werden. Alle Anbieter und Berater sollten mit einer ersten Mail zur Mailingliste begrüßt werden, mit der man sich dann selber anmelden kann. Wer sich nicht anmeldet, kommt nicht in die Mailingliste hinein. Achtung: Yahoo akzeptiert keine info@...-Adressen. Dateien dürfen nur maximal 1 MB haben.

3. Wird es einen Kurs „Train the trainer“ zusammen mit dem Lisum geben?


Das Wiki wurde gehackt. Ein Robot hat die meisten Inhalte überschrieben. Andreas Einberger und Robert Westenkirchner bemühen sich um die Wiederherstellung der Inhalte. Die Mehrheit des Plenum ist dafür, das Wiki mit einem Passwort zu schützen (13 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 3 Enthaltungen). Robert Westenkirchner prüft dafür die einfachste Möglichkeit, z.B. mit Piktogrammdiagrammen oder mit einem Passwort für alle Berater und Anbieter.

Robert Westenkirchner schlägt vor, auf der Startseite durch das Veröffentlichen von News passend zum comp@ss für Veränderung und Aktualität zu sorgen. Alle Anbieter und Berater können nach dem Einloggen direkt in ein leeres Textfeld ihre News eintragen, die dann auf der Startseite erscheinen. Dies wird vom Plenum begrüßt.


9) Nächstes Plenum: FREITAG, den 10. März 2006, 10-13 Uhr

Ort: Haus der Jugend Charlottenburg, Zille Interaktiv

Zillestraße 56, 10585 Berlin

Telefon 030 - 9029 - 12775, http://www.jugendclubring-berlin.de.

Mit vielen Grüßen,

Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)