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Protokoll comp@ss-Plenum 10.03.2006

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Protokoll comp@ss-Plenum 10.03.2006


Protokoll comp@ss-Plenum 10.03.200 6, 10-13 Uhr | Protokollant: Martin Gaedt |


comp@ss-Plenum am 10. März 2006, 10-13 Uhr


0) Übersicht über Beschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen:


Fachtag 2006: Am 28. April 2006 findet der dritte comp@ss-Fachtag statt. Der Flyer steht unter www.compass-berlin.de/download. Ort: FEZ-Wuhlheide.


Struktur-AG und Finanzantrag: Die Struktur-AG hat dem comp@ss-Plenum im Januar 2006 eine Geschäftsordnung vorgeschlagen, die vom Plenum angenommen wurde. Das Plenum bittet im März 2006 Eva Lischke, Rosa Martins Samuel und Robert Westenkirchner, das Plenum gegenüber dem Vorstand des Landesjugendrings zu vertreten und den Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Die Struktur-AG stellt beim nächsten Plenum einen Kooperationsvertrag vor. Der Finanzantrag soll zum 24. Juli 2006 bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke gestellt werden. Alle Anbieter und Berater werden gebeten, zu überlegen, welche zukünftigen Vorhaben in dem Förderzeitraum Oktober 2006 bis 2008 als Eigenmittel eingerechnet werden könnten. Das können z.B. Arbeitszeiten sein. Im Detail wäre das mit Niels Petring zu klären.


Events 2006: Welche Anbieter und Berater werden 2006 auf welcher Veranstaltung präsent sein und suchen Unterstützung vom comp@ss? Für die gemeinsame Organisation von comp@ss-Präsenz wird eine Übersicht eingerichtet, wer wo ist und Unterstützung braucht. Für die Vorbereitung von comp@ss-Präsenz gibt es eine Checkliste unter Downloads.


comp@ss in Hamburg, Velbert und München: Das J2 in Langenberg ist ab Oktober 2005 neuer Anbieter in NRW. Herr Wenk testet dort die comp@ss-Module. Robert Westenkirchner ist der Berliner Pate. Das Nachbarschaftsheim St. Pauli gibt in Hamburg den Junior- und Net-comp@ss aus. Florian Mannchen ist der Berliner Ansprechpartner. In München gibt es Interesse von potenziell 40-50 Einrichtungen. Bernd Dörr ist der Berliner Ansprechpartner. Robert Huber vom Café Netzwerk München stellt sich beim Plenum im März vor und wird auch zum Fachtag kommen.


Website und Wiki: Das Wiki wurde von einem Robot-Hacker überfüllt und die Inhalte geleert. Zur Sicherheit der Inhalte sollte das Wiki durch ein Passwort geschützt werden. Eine neue Terminübersicht unter www.compass-berlin/termine. Alle Anbieter und Berater können demnächst selber aktuelle Inhalte hochladen, die als News veröffentlicht werden.


Selbstevaluation (November): Die AG Selbstevaluation hat dem Plenum zwei Vorschläge vorgestellt. Alle Anbieter und Berater werden gebeten, diese zu testen, Vor- und Nachteile zu sammeln und dabei zu überlegen, welche Fassung sich für welchen Fall (Freizeit, Schule, Pädagoge, Techniker, freiwillig, verbindlich) eignet.


E-Learning-Modul (November): Steffi Winkler stellt einen ersten Entwurf für einen Elearningkurs vor. Ihre Vorschläge stehen im Wiki. Bitte testen und Eindrücke ans Plenum schicken.


PROTOKOLL 10. März 2006


1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer


· Beate Basson, Kita Bundesallee (Schulbetreuung)

· Frauke Boetcher, Jugendförderung Neukölln

· Bernd Dörr, Zille interaktiv

· Thaer El-Jomau, DAF e.V.

· Dominik Gädke, Schulclub „Spieloase“, Kinder von nebenan e.V.

· Sven Gitter, Workstation-Lok Jugendclub

· Markus Hacker, WederNet-Café

· Michael Heinze, Jugendaufbauwerk Berlin

· Robert Huber, Café Netzwerk München

· Constanze König, mezen Prenzlauer Berg

· Christian Krise, Wilde Rübe

· Eva Lischke, Jugendamt Neukölln

· Rosa Martins Samuel, Jugendcafé am Dorfteich

· Marcel Mohr, Netju e.V.

· Astrid Pahl, TJP e.V.

· Niels Petring, LJR Berlin

· Martin Raschke, FEZ-Wuhlheide

· Karin Ruddigkeit, Fritzlar-Homberg-GS

· Nina Sandschulte, Jug Neukölln/ Kompetenzteam Jugendförderung

· Rainer Vanni, Schilling-Schule, Neukölln

· Robert Westenkirchner, Kifrie Medienzentrum, Projektleiter

· Martina Wieben, Medienhaus Marienfelde, Jugendfreizeiteinrichtung


Bernd Dörr stellt das Zille aktiv vor. Das Jugendfreizeitheim ist Montag von 15-21Uhr und Dienstag bis Samstag von 15-22 Uhr geöffnet. Es ist ein Medienkompetenzzentrum, comp@ss-Berater, gibt comp@ss aus und hat das KidsSmartboard, Breakdance, Jagga, Bauchtanz u.a. im Angebot. Es gibt 5 – 8 feste Mitarbeiter des Bezirksamtes und etwa so viele freie Mitarbeiter. Bernd Dörr ist Mitarbeiter des Jugendclubring e.V.

Außerdem stellt sich Frau Ruddigkeit vor. Sie arbeitet in der Fritzlar-Homberg-Grundschule. Sie kennt mindestens 20 andere Personen, die gute Materialien für Computerkurse in Grundschulen suchen. Sie findet die comp@ss-Materialien sehr gut gelungen und beglückwünscht alle Beteiligten zu dem Ergebnis, weil es sowohl in Schulen als auch in Freizeiteinrichtungen gut passt.

2) Fachtag 2006


Der Fachtag 2006 findet am Freitag den 28. April 2006 im FEZ-Wuhlheide statt. Unter www.compass-berlin.de/download steht der Flyer. Anmeldungen sind online und per Fax und Email möglich. Der Fachtag dient der internen Klärung und Konsolidierung. Michael Heinze hat Kontakt zum Lisum aufgenommen. Wer kann noch über Online-Verteiler Interessierte erreichen? Für Postporto gibt es kein Budget.


Themen: Strategische Ausrichtung mit Niels Petring, Marketing mit Roland Kraus, Open Source mit Robert Westenkirchner, comp@ss und Schule mit Frank Göldner. Die genauen Inhalte werden im Flyer ausgeführt.

Am Fachtag werden die aktuellen Materialien online und offline gesichtet, um sich gemeinsam vor Ort einen Überblick zu verschaffen und Änderungen direkt am Rechner vornehmen zu können, um so die Plattform sowohl zu bereinigen als auch zu ergänzen und alle Anbieter und Berater auf einen Wissensstand bei den Materialien zu bringen.

3) Email-Adressen mit compass-berlin.de

Es gibt eine Anfrage, ob Anbieter eine Email-Adresse mit compass-berlin.de bekommen können. Bei offiziellen Anfragen im Auftrag vom comp@ss-Plenum kann ein offizielle Adresse helfen.

Gerade freie Mitarbeiter haben oft nur private Email-Adressen. Die Einrichtung von offiziellen Email-Adressen ist möglich, braucht aber viel Zeit und ist ein Zukunftsprojekt. Bis dahin kann der Absender in den Betreff comp@ss berlin schreiben.

4 ) comp@ss im Rahmenkonzept

Das aktuelle Rahmenkonzept der medienpädagogischen Arbeit in der Berliner Jugendhilfe beschreibt die Medienkompetenz als eine zentrale Bildungsaufgabe der Jugendhilfe. Es umfasst die Anforderungen an die Bildung und Erziehung junger Menschen, die Medien in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die Förderung der Medienkompetenz in den Bereichen Kindertagesbetreuung, Jugendarbeit, -sozialarbeit und -berufshilfe, Kinder- und Jugendschutz sowie Elternbildung und Qualitätsstandards für Medienbildung in der Jugendhilfe.

compass-berlin taucht in drei Kapiteln auf: Seite 46, 47 und 55, das Rahmenkonzept steht als Download zur Verfügung siehe www.compass-berlin.de/download. Von den 72 Seiten sind 20 Seiten zur Jugendarbeit.


Die Erwähnung von compass in diesem Rahmenkonzept kann von comp@ss aktiv genutzt werden, die offizielle Nennung und Anerkennung kann ein Türöffner sein.


5) Redaktionelle Bearbeitung


Auf den comp@ss-Seiten gibt es viele Seiten, die aktualisiert werden könnten.


Eine wichtige Aufgabe ist das Kontrollieren der ersten Seite des Wiki, die etwa alle drei Tage von einem „robot“ zerstört wird. Hier muss regelmäßig die erste Seite ersetzt werden. Eva Lischke tut das regelmäßig und bittet alle anderen Anbieter und Berater auch, die erste Seite nach einem „Besuch“ vom robot zu ersetzen. Das Plenum bitte alle Beteiligten, darauf mit zu achten, anstatt zwei Personen explizit damit zu beauftragen. Bis zum nächsten Plenum wird getestet, wie schnell alle zusammen den regelmäßigen Schaden beheben können.

Die Curricula könnten überarbeitet werden, Net-comp@ss ist vorbildlich, in anderen Curricula kann z.B. die Entwicklung der sozialen Kompetenzen stärker hervorgehoben werden. Das Modul Homepage könnte um kulturelle Aspekte und Design ergänzt werden.

Die blaue Print-Version der Module müsste überarbeitet und alle Materialien könnten synchronisiert werden. Eva Lischke arbeitet kontinuierlich daran. Auf dem Fachtag wird u.a. gemeinsam an der Aktualisierung und Synchronisierung von Materialien gearbeitet.

6) Struktur-AG und Finanzantrag

Die Struktur-AG berichtet: Am 24. Juli 2006 ist die nächste Antragsfrist bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke. comp@ss passt mit seinem Modellcharakter und der Übertragbarkeit gut in deren Förderprofil. Es werden keine laufenden Projekte gefördert. Die Förderlaufzeit beträgt maximal zwei Jahre. Im Oktober 2006 könnte mit der Umsetzung begonnen werden, wenn die Stiftung comp@ss fördert. Der Landesjugendring bietet sich als Träger an. Zwischen dem Plenum und dem Landesjugendring wird es eine Vereinbarung geben. Die Struktur-AG schlägt vor, dass drei Personen stellvertretend für das Plenum die noch zu erarbeitende Kooperationsvereinbarung unterschreiben.

Das Plenum bittet Eva Lischke, Rosa Martins Samuel und Robert Westenkirchner, das Plenum persönlich gegenüber dem Vorstand des Landesjugendrings zu vertreten und den Kooperationsvertrag zu unterschreiben. Dieser Kooperationsvertrag hat eine Schutzfunktion.

Weder der Landesjugendring noch das comp@ss-Plenum sollen im Nachhinein die Fördermittel umwidmen können. Eine genaue Formulierung dieser Kooperationsvereinbarung wird von der Struktur-AG vorbereitet und dem nächsten Plenum vorgestellt.

Eva Lischke bringt Herrn Thiele vom Lisum ins Gespräch für einen möglichen comp@ss-Beirat. Auch ein Beirat kann Teil der Kooperationsvereinbarung sein.

Den Finanzantrag wird federführend Niels Petring schreiben. Er wird 5% seiner Arbeitszeit als Eigenanteil in den Finanzantrag einbringen. Alle Anbieter und Berater werden gebeten, zu überlegen, welche zukünftigen Vorhaben in dem Förderzeitraum Oktober 2006 bis 2008 als Eigenmittel in den Antrag eingerechnet werden können. Das können z.B. Arbeitszeiten sein. Im Detail wäre das mit Niels Petring zu klären.

Mittel werden insbesondere für drei Schwerpunkte beantragt: Einen Koordinator, ein Handbuch, das bundesweit eingesetzt werden kann, und Schulungen für Anbieter und Dozenten.

Alle Anbieter und Berater werden gebeten, für die Unterstützung des Finanzantrags eine Kooperations-Bestätigung zu unterschreiben. Die Struktur-AG bringt hierfür eine einheitliche Vorlage im nächsten Plenum ein.

Es kam erneut die Frage nach einer comp@ss-Vereingründung auf. Bisher wird dies vom Plenum eher als Arbeitsbelastung statt als Entlastung bewertet. Für die Antragstellung bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke würde die Zeit auch gar nicht reichen, bis insbesondere die Gemeinnützigkeit des Vereins vorliegen würde.


7) Homepage


Die Homepage bietet jetzt eine Terminübersicht unter http://www.compass-berlin/termine. Unter Downloads steht der Flyer zum Fachtag und das Berliner Rahmenkonzept. Ein Newsticker wird von Robert Westenkirchner vorbereitet. Alle Anbieter und Berater können dann nach dem Einloggen selber aktuelle Inhalte hochladen. Auf der Startseite werden etwa 10 aktuelle News gezeigt, oben die Neueste, unten die 10. Die 11,. 12. usw. News landet dann im News-Archiv.


8) Verschiedenes

8 a) comp@ss in München


Robert Huber vom Café Netzwerk in München stellt sich vor. Das Café Netzwerk ist ein Computer Café und eine überregionale Einrichtung des Kreisjugendrings im Zentrum von München. Es ist ein Modellprojekt des Kreisjugendrings vergleichbar den Medienkompetenzzentren in Berlin. Der Kreisjugendring ist in München der größte Vertreter offener Jugendarbeit. Über das Café Netzwerk könnten 13 Vereine im „Münchener Trichter“ und 20 Vereine im „Münchener Fachforum“ Interesse am comp@ss haben. Das Café Netzwerk hat angefangen, comp@ss für Malerlehrlinge anzubieten. Sie sollen während der Lehre mindestens drei Zertifikate machen. Es gibt im Ansatz ein Projekt zur Medienkompetenz in Realschulen.

Robert Huber setzt auf die Vernetzung mit comp@ss-Berlin. Es geht ihm um die Nutzung der Berliner Erfahrungen für München und um die Schaffung eines bundesweiten Standards statt einer Verzettelung in jedem Bundesland. Da der aktuelle Jugendamtsleiter Ende März 2006 ausscheidet und die Stelle 2006 voraussichtlich vakant bleiben wird, wurde der Versuch unternommen, <u<comp@ss noch während der Amtszeit offiziell in München einzuführen, damit nicht andere Computerführerscheine offiziell den Vorzug bekommen oder doch ein eigener Führerschein geschaffen wird.

Robert Huber stellt sich für München eine ähnliche Struktur vor wie in Berlin mit Plenum, Anbietern und Beratern. Ein Koordinator würde den Kontakt nach Berlin halten und in grundsätzlichen Fragen Anträge im Berliner Plenum einbringen. Die Marke comp@ss-berlin soll bestehen bleiben, das Zertifikat würde um die Logos der Stadt München und des Kreisjugendrings ergänzt werden.

Das Berliner Plenum bittet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in München um viel Feedback, wie comp@ss dort funktioniert. Eine mögliche Lizenzgebühr über die Schutzgebühr von 1 Euro hinaus wird kurz aber nicht abschließend diskutiert.


8b) Ein neues Spezial Modul

Markus Hacker stellt ein Spezial Modul zu Bildschirmpräsentationen vor und bittet das Plenum, dass er comp@ss-4U-Zertifikate für dieses Spezial-Modul ausgeben kann. Den Begriff „Referat“ in der Vorlage ersetzt er durch „Vortrag“ oder „Darbietung“ oder „Darstellung“. Inhaltlich ergänzt er das Thema „Copyright“ wie beispielsweise Gemagebühr-freie Musik. Das Plenum stimmt Markus Hackers Bitte zu.

Eine Grundsatzdebatte wird auf das nächste Plenum verschoben. Sind die Spezial-Module für alle Altersstufen? Bildschirmpräsentationen sind auch in Grundschulen ein Thema. Gleichzeitig sind die Zertifikate für comp@ss-4U und für Spezial-Module Unterlagen für Bewerbungen. Die Inhalte im Zertifikatstext sollten daher nicht verwässert werden.


8c) neuer Flyer / Postkarte

Rosa Martins Samuel stellt einen neuen Vorschlag für den Text auf dem neuen Flyer bzw. der Postkarte vor. Sie hat viele Worte und Slogans mit Jugendlichen getestet. Der vorliegende Text-Entwurf kommt im Plenum gut an. Die Jugendlichen bieten an, den Kompass in der Mitte mit Graffity zu gestalten. Der Kompass auf dem Stempel ist ihnen zu kindlich. Im Anschluss wird Astrid Pahl gebeten, den letzten Schliff zu machen in Bezug auf die Schrift und Schriftgröße. Die Form sollte Postkartengröße haben und wird dann als Download angeboten, so dass jede Einrichtung selbständig nach Bedarf ausdrucken kann. Für eine mögliche Plakatvorlage wird vorgeschlagen, dass wieder ein Feld frei bleibt, das jede Einrichtung individuell füllen kann.

Offen geblieben:

Die AG-Selbstevaluation hatte zwei unterschiedliche Vorschläge zur Selbstevaluation der Anbieter entwickelt. Diese wurden im Plenum im November 2005 vorgestellt. Alle comp@ss-Berater und Anbieter wurden gebeten, die beiden Vorschläge der AG zu testen und dabei zu überlegen, welche Fassung sich am besten eignet. Erfahrungen, Ergebnisse und Vorschläge konnten bisher nicht gesammelt werden, da kein Anbieter die Evaluationen getestet hat.

Die Einrichtung einer Yahoo-Mailingliste. Alle Anbieter und Berater sollten mit einer Mail zur Mailingliste begrüßt werden, mit der man sich dann selber anmelden kann.

9) Nächstes Plenum: Freitag, den 19. Mai 2006, 10-13 Uhr

Ort: Landesjugendring, Gottschedstr. 4, Gewerbehof. – ÖPNV: U9 Nauener Platz

Übernächstes Plenum: Freitag, den 30. Juni 2006, 10-13 Uhr

Beide Plenen sind wichtig für die Ergebnisse aus der Struktur AG für den Finanzantrag.


Mit vielen Grüßen,

Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)