Protokoll comp@ss-Plenum 03.11.2006
Protokoll comp@ss-Plenum 03.11.2006
Protokoll comp@ss-Plenum 03.11.2006, 10 Uhr | Protokollant: Florian Mannchen |
PROTOKOLL 03. November 2006
1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
- Bernhard Meyer, Together e.V.
- Rebecca Rach, netju e.V.
- Michael Heinze, netju, e.V.
- Bernd Dörr, Zille interaktiv
- Mario von Wantoch-Rekowski, Meko Düppel
- Holger Münzer, CIA Spandau
- Bettina Walas, Freiräume
- Nina Sandschulte, KCH Dammweg
- Gabi Berwald, TJP
- Beate Basson, Kita Bundesallee
- Andre Gutsche, Kita Bundesallee
- Peter Baumgart, Stadtbibliothek Neukölln
- Constanze König, MEZEN
- Solke Hansen, Ev. Kirchengemeinde Rixdorf, Jugendkeller Magdalenen
- Florian Mannchen, AG comp@ss
- Niels Petring, Landesjugendring
- Klaus Kessler, JFR „Willi Sänger“
- Michael Schulz, LEG LOS! (MZB)
- Benjamin Kubel, meredo
- Frank Göldner, Projektleiter
1) Erfahrungsaustausch
Die Kita Bundesallee hat in den Herbstferien mit Kindern im Alter zwischen 8 und 10 Jahren PowerPoint ausprobiert und damit den Aufbau eines Computers visualisiert. Die Kinder haben am SmartBoard gearbeitet. Entstanden ist eine Präsentation, die demnächst auch auf der compass-Plattform abgerufen können werden soll (Menüpunkt Ergebnisse). Die Kinder hatten vorher schon mit digitaler Fotografie gearbeitet.
Holger Münzer hat das Homepage-Modul angeboten und einen kleinen Wettbewerb stattfinden lassen, bei dem es auch kleine Preise zu gewinnen gab.
Er stellt fest, dass seiner Ansicht nach einige der 4U-Module zu „hoch“ formuliert seien. Bei der Planung hätten wir evtl. unsere eigenen Ansprüche zu sehr in den Mittelpunkt gestellt. Holger hat außerdem ein Php-Modul für den comp@ss-Spezial entwickelt. Das Plenum beschließt ohne Abstimmung, das Modul auf die Website zu stellen und zu warten ob binnen zwei Wochen Einsprüche kommen. Ist das nicht der Fall, gilt das Modul als angenommen und kann eingefügt werden.
Constanze König gibt ebenfalls zu bedenken, dass einige Formulierungen der 4U-Module überdenkenswert seien. Bsp.: „Kamerabewegungen werden beherrscht“ – diese Aussage lässt sich nach einem kurzen Video-Kurs kaum halten. Constanze macht zum Video-Modul Vorschläge und reicht die zum nächsten Plenum ein.
2) Bericht der Antragsanbahnungsgruppe
-> siehe eigenes Protokoll der Gruppe Protokoll der Anbahnungsgruppe 12.10.2006
3) Bericht vom Beratertreffen
-> siehe eigenes Protokoll Protokoll comp@ss Beratertreffen 24.10.2006
Das Beratertreffen wurde von den anwesenden Beratern als sinnvoll und effektiv eingeschätzt und soll deshalb als Forum möglichst beibehalten werden, um untereinander einen Austausch zu gewährleisten.
Diskutiert wurde die Rolle von Beratern. Wichtig ist, dass Berater neben ihrer passiven Rolle (zeitnah auf Anfragen reagieren) auch aktiv für comp@ss-Werbung tätig werden. Dazu gehört zum Beispiel den comp@ss in entsprechenden Gremien und Runden vorzustellen und potentielle Anbieter zu gewinnen. Das gilt besonders für die Bezirke in denen es noch nicht so viele Anbieter gibt.
Sandra Sandschulte fragt, ob sie, um comp@ss in einer Schule anbieten zu können Anbieterin
werden kann (bislang bietet sie den comp@ss im KCH Dammweg in Neukölln an). Die Antwort
ist ja, bzw. soll die Schule dann Anbieter werden und Sandra kann dann dort den comp@ss
anbieten. Denn Einzelpersonen können keine Anbieter sein.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob Bernhard Meyer, der comp@ss-Kurse in
diversen Schulen anbietet, dann nicht eigentlich auch Anbieter sein müsste. Bislang ist er
Berater.
Im Zuge der Diskussion erklärt sich Michael Schulz von LEG LOS! dazu bereit Berater für den Bezirk Lichtenberg zu werden, was vom Plenum begrüßt wird.
Constanze König schlägt vor grundlegende Infos zum Umgang mit comp@ss für Anbieter und
Berater zu erarbeiten. Dazu könnte es eine, bei Bedarf mehrere, Info-Veranstaltungen geben.
Realisiert werden könnte dies evtl. über BITS21. Die Berater wollen das bei ihrem nächsten
Treffen erörtern.
4) Stand des comp@sses in München
Frank, Holger, Bernd und Florian sind zum ersten comp@ss-Fachtag nach München gereist. Etwa 30 Teilnehmer haben sich in 3 Workshops („comp@ss-4U“, „Net-comp@ss“ und „comp@ss in Schule“) über den comp@ss informiert und ausgetauscht.
Der Fachtag scheint ein guter Startschuss für eine Beteiligung Münchens am comp@ss-Prozess gewesen zu sein. Das Café Netzwerk hat bereits den ersten Anbieter eingetragen. Die Münchner haben in Abstimmung mit Berlin auch eigene Kärtchen und Zertifikate drucken lassen. Dort ist nun auch das Logo der Stadt München drauf.
5) AG Jugendhilfe und Schule
Zu der letzten AG Jugendhilfe und Schule sind nur Frank und Florian erschienen und haben deshalb keine Beschlüsse gefasst. Der Beschluss die AG einzusetzen stammt vom letzten Fachtag. Ziel soll sein, in der AG gemeinsam herauszufinden wie eine Zusammenarbeit mit Schule in Bezug auf comp@ss besser funktionieren kann. Das Thema scheint weiter aktuell sein. Es wird deshalb ein neuer Termin vereinbart, der hoffentlich mehr Anklang findet.
NEUER TERMIN: Mittwoch, 29.11. von 10-12 Uhr
ORT: MEZEN, Senefelder Straße 6
6) Patenschaften für Peine, Hamburg und Velbert
Es gibt noch keine neuen Bericht zu den Anbietern außerhalb Berlins. Florian wird die drei Anbieter in den nächsten Tagen kontaktieren und sich nach dem Sachstand erkundigen. Ein Bericht folgt im nächsten Plenum.
7) Sonstiges
Folgende Punkte wurden außerdem besprochen:
Angestrebt werden soll eine Neuauflage des comp@ss-Plakates, da das damals sehr gut angekommen ist und wovon es schon lange keine mehr gibt. Wer Plakate haben will meldet sich bitte bei Frank Göldner, dann können wir eine Auflage festlegen.
Angesprochen wird wieder einmal das Material-Problem. Gerade für Neueinsteiger ist es schwer
sich zu orientieren und sich im Wiki zurechtzufinden. DASS comp@ss dringend einen
Handlungsleitfaden braucht ist unbestritten. Es kommt der Vorschlag, einen ersten Mini-
Leitfaden z.B. über eine Finanzierung durch Aktion Mensch zu realisieren. Die Erfahrung des
Landesjugendrings einen Leitfaden für Jugendleiter zu erstellen zeigt, dass ein kompletter
Leitfaden weitaus teurer ist und nicht unter 10.000 Euro angesetzt werden sollte. Das Thema
wird weiter in der Antragsanbahnungsgruppe diskutiert, die sich ja eh schon damit
auseinandergesetzt hat.
Bernhard Meyer hat einen detaillierten Ablaufplan für die Kurse, die er in der Schule anbietet. Wer Interesse an einem Austausch mit Bernhard hat, kann sich an ihn wenden (Email: kontakt@durchblickberlin.de).
9) Nächstes Plenum: Freitag, den 12. Januar 2006, 10-12 Uhr
Ort: zille interaktiv (Jugendclubring Berlin e.V.)
Zillestraße 54, 10585 Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf)
Mit besten Grüßen
Florian Mannchen
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