Protokoll comp@ss-Plenum 02.06.2006
Protokoll comp@ss-Plenum 02.06.2006
Protokoll comp@ss-Plenum 02.06.2006, 10-13 Uhr | Protokollant: Martin Gaedt |
comp@ss-Plenum am 02. Juni 2006, 10-13 Uhr
0) Übersicht über Beschlüsse und Ergebnisse der letzten Plenen:
Struktur-AG und Finanzantrag: Die Struktur-AG hat dem comp@ss-Plenum im Januar 2006 eine Geschäftsordnung vorgeschlagen, die vom Plenum angenommen wurde. Ein Finanzantrag wird zum 24. Juli 2006 bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke gestellt.
SEHR WICHTIG: Alle Anbieter und Berater werden gebeten, den Antrag durch eine Absichtserklärung zu Kooperation zu unterstützen. Frank Göldner mailt allen Beratern und Anbietern eine „Absichtserklärung zur Beteiligung am Projekt der Übertragung des comp@ss auf Bundesebene“. Es gibt in dem Entwurf eine sehr kurze Form (4 Sätze) und eine ausführlichere Form. Am besten fügen die Einrichtungen noch einen eigenen Text mit ein (max. 2 Seiten).
Wichtig ist der eigene Briefkopf der Einrichtung auf der Absichtserklärung. BITTE bis zum 30.Juni 2006 als PDF (mit oder ohne Unterschrift) an info@compass-berlin.de schicken.
Neuer Projektleiter: Frank Göldner wird einstimmig zum neuen comp@ss-Projektleiter gewählt. Er wird in dieser Aufgabe durch sein Meredo-Team Benjamin, Katja und Martin J. unterstützt.
Augen auf: geklaute Bildschirme: Bernd Dörr bittet alle Anbieter und Berater darum, darauf zu achten, ob sie irgendwo zum Verkauf angeboten werden: 8 x 17-Zoller von Samsung, 701T; 1 x 19-Zoller von Samsung, 901T; 3 x 15-Zoller von Benq. Wer kennt ein gutes Sicherungssystem mit Innengittern?
6b) IFA 01.-06.09.2006: Es gibt eine „young ifa“ u.a. mit Radio Fritz. Meredo.de wird eventuell wieder einen Stand haben und comp@ss anbieten. Es gibt ein Booklet. 9. bis 12. Klassen können sich anmelden. Wer am Meredo-Stand bei comp@ss mitwirken kann, meldet sich bitte bei Frank Göldner.
comp@ss in Hamburg, Velbert und München: Das J2 in Langenberg ist ab Oktober 2005 neuer Anbieter in NRW. Das Nachbarschaftsheim St. Pauli gibt in Hamburg den Junior- und Netcomp@ss aus. Seit April 2006 wird der comp@ss in München 45 Einrichtungen im Kreisjugendring von dem Jugendamtsleiter zur Nutzung empfohlen.
Website und Wiki: Das Wiki wurde von einem Robot-Hacker überfüllt und die Inhalte geleert. Zur Sicherheit der Inhalte sollte das Wiki durch ein Passwort geschützt werden. Eine neue Terminübersicht unter www.compass-berlin/termine. Alle Anbieter und Berater können demnächst selber aktuelle Inhalte hochladen, die als News veröffentlicht werden.
PROTOKOLL 02. Juni 2006
1) Selbstvorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
• Beate Basson, Kita Bundesallee
• Peter Baumgart, Stadtbibliothek Neukölln
• Bernd Dörr, Zille interaktiv
• Bärbel Engels, NetJu
• Frank Göldner, meredo
• Andre Gutsche, Kita Bundesallee
• Benjamin Kubel, meredo
• Eva Lischke, Jugendamt Neukölln
• Rosa Martins Samuel, Jugendcafé am Dorfteich
• Astrid Pahl, TJP e.V.
• Sara Quitter. MaDonna, Mädchenkult.Ur e.V.
• Manja Wolff, BITS21
2) Abstimmung des Protokolls vom letzten Plenum
Das Plenum hat zum Protokoll vom 10.03.2006 keine Ergänzungswünsche und stimmt ihm zu.
3) Kooperationsvereinbarung mit dem Landesjugendring (LJR) und die Wahl von comp@ss-Bevollmächtigten für die Anbahnung der Kooperation
Am 24. Juli 2006 ist die nächste Antragsfrist bei der Stiftung Deutsche Jugendmarke. Da das comp@ss-Plenum selbst keinen Antrag stellen kann, bietet sich der Landesjugendring Berlin als Träger an. Zwischen comp@ss und dem Landesjugendring wird eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, um beiden Beteiligten (comp@ss und LJR) für die Laufzeit der zu beantragenden Finanzierung eine Sicherheit zu bieten.
Es geht in dem Antrag darum, das Potenzial vom comp@ass auf andere Bundesländer zu erweitern. Die laufenden Berliner comp@ss-Aktivitäten können nicht direkt gefördert werden, sondern nur die Übertragung in andere Bereiche. Aber comp@ss kann insgesamt davon profitieren. Wenn einheitliche Materialien erstellt werden, dann sind diese natürlich für alle Anbieter und Berater nutzbar und wirken sich positiv auf die Qualität aus.
Zur Anbahnung der Kooperation zwischen comp@ss und dem LJR im Juni und Juli 2006 wählt das Plenum vier Bevollmächtigte, die comp@ss gegenüber dem LJR vertreten. Der LJR stellt drei Personen in den Kooperationsverhandlungen. Das comp@ss-Plenum wählt vier Bevollmächtigte, um (ver-) handlungsfähig zu sein, wenn eine/r mal nicht kann. Mit 11 Stimmen werden einstimmig Eva Lischke, Rosa Martins Samuel, Frank Göldner und – in Abwesenheit – Florian Mannchen gewählt, das Plenum gegenüber dem Vorstand des Landesjugendrings zu vertreten und den Kooperationsvertrag zu unterschreiben, damit der Landesjugendring den Antrag stellen kann.Nach der erhofften Bewilligung des Antrags durch die Stiftung Deutsche Jugendmarke wird das Plenum drei (neue) Personen in die Steuerungsgruppe wählen für die Laufzeit des Projektes von Oktober 2006 bis Oktober 2008 (angestrebt).
Der Kooperationsvertrag wird im ersten Entwurf vorgestellt und diskutiert. Es gibt keine Änderungswünsche.
Mittel werden beantragt für einen Koordinator, möglicherweise werden dafür zwei halbe Stellen ausgeschrieben, ein Handbuch zum bundesweiten Einsatz, Schulungen und Modell-Seminare für Anbieter und Dozenten, Web- und Wikimanagement und eine Verwaltungskostenpauschale für den LJR. Der Kostenrahmen im Antrag beträgt etwa 120.000 EUR.
Es müssen im Finanzantrag Eigenmittel eingebracht werden. Nils Petring vom LJR wird 5% seiner Arbeitszeit als Eigenanteil in den Finanzantrag einbringen. Weitere Eigenanteile können der OAKJ Neukölln und das Jugendamt Neukölln, der Kreisjugendring München und Meredo e.V. einbringen.
Alle Anbieter und Berater werden gebeten, den Antrag durch eine Absichtserklärung zur Kooperation zu unterstützen. Dem Plenum wurde eine „Absichtserklärung zur Beteiligung am Projekt der Übertragung des comp@ss auf Bundesebene“ vorgestellt. Frank Göldner mailt sie allen Beratern und Anbietern. Es gibt in dem Entwurf eine sehr kurze Form und eine ausführliche Form. Am besten fügen die Einrichtungen noch einen eigenen Text mit ein. Wichtig ist der eigene Briefkopf der Einrichtung auf der Absichtserklärung. BITTE bis zum 30. Juni 2006 als PDF (mit oder ohne Unterschrift, max. 2 Seiten lang) an info@compass-berlin.de schicken.
4) Auswertung des 3. Fachtags
Am 28. April 2006 fand im FEZ-Wuhlheide der 3. comp@ss-Fachtag statt. Das Plenum bewertet es positiv, dass trotz aller Widrigkeiten mit Ortswechsel und comp@ss-Projektleiterwechsel (s. 5.) überhaupt ein Fachtag stattgefunden hat. Insbesondere dankt das Plenum Astrid Pahl für die Organisation im FEZ und dem FEZ. Zukünftig sollte der Fachtag später im Jahr liegen z.B. im Mai oder Juni, wenn alle Berichte geschrieben und Finanzanträge bewilligt sind.
Themen in drei AGs:
1. AG Open Source mit Martin Miethner. Was ist das, was ist wie nutzbar, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es. Die sehr gute Powerpoint-Präsentation soll online gestellt werden unter www.meredo.de. 10-12 TeilnehmerInnen waren in der AG. In München arbeitet die ganze Verwaltung mit open office. In Jugendeinrichtungen gibt es allerdings immer die Schwierigkeit, dass mit LINUX die üblichen Spiele nicht laufen.
2. AG Struktur und Strategische Ausrichtung mit Niels Petring. Aus dieser AG gibt es Fotos von einem Wanddiagramm. Interessenten können sich an Niels Petring wenden.
3. AG Jugendhilfe und Schule mit Frank Göldner. In dieser AG waren 17 TeilnehmerInnen, u.a. 5-6 LehrerInnen. Ein Ergebnis dieser AG wird eine regelmäßige AG sein, die sich alle 1½ Monate trifft. Diskussionen gibt es in Schulen und anderen Einrichtungen immer wieder bzl. der comp@ss-Schutzgebühr von 1 €. Manche Schulen nehmen auch mehr, andere nutzen Honorarmittel. Die Stadtbibliothek Neukölln wollte unbedingt einen kostenlosen Computerführerschein anbieten. Aber die Jugendlichen kamen alle, fragten direkt nach comp@ss und bezahlten den 1€, obwohl sie den Stadtbibliotheks-Computer-Führerschein umsonst hätten bekommen können.
Nach den AGs wurden über zwei Stunden alle aktuellen comp@ss-Materialien online und offline gesichtet. Markus Hacker hat die Ergebnisse gesammelt und wird gebeten, diese aufzubereiten.
Den Gästen aus München hat der Fachtag sehr gut gefallen.
5) Projektleitungswechsel
Robert Westenkirchner ist im April als Projektleiter zurückgetreten. Bis zum Plenum wurde comp@ss kommissarisch von Frank Göldner geleitet.
Mit der Unterstützung seines Meredo-Teams Benjamin, Katja und Martin J. stellt sich Frank Göldner der Wahl zum comp@ss-Projektleiter. Er wird einstimmig mit 12 Stimmen zum Projektleiter gewählt.
Ein Schwerpunkt des nächsten halben Jahres ist die weitere Konsolidierung sowie die momentane Bestandsaufnahme und Motivierung inaktiver Anbieter. Insbesondere will sich Frank Göldner und sein Team um www.compass-berlin.de kümmern, dass sie wieder als Kommunikationsplattform funktionieren kann.
6) Verschiedenes
6a) Augen auf: geklaute Bildschirme
Im Zille Interaktiv / MKZ Charlottenburg-Wilmersdorf wurden 12 Flachbildschirme gestohlen. Bernd Dörr bittet alle Anbieter und Berater darum, darauf zu achten, ob sie irgendwo zum Verkauf angeboten werden:
8 x 17-Zoller von Samsung, 701T, 1 x 19-Zoller von Samsung, 901T, 3 x 15-Zoller von Benq
Wer kennt ein gutes Sicherungssystem mit Innengittern?
Einen ähnlichen Diebstahl (nur Flachbildschirme) gab es schon mal in einem Internetcafé in Moabit.
6b) IFA 01.-06.09.2006
Es gibt eine „young ifa“ u.a. mit Radio Fritz. Meredo.de wird eventuell wieder einen Stand haben und comp@ss anbieten. Es gibt ein Booklet das vom music media park e.V. herausgegeben wird. 9. bis 12. Klassen können sich anmelden.
Wer am Meredo-Stand bei comp@ss mitwirken kann, meldet sich bitte bei Frank Göldner.
6c) comp@ss in München
Der Jugendamtsleiter in München hat comp@ss offiziell in 45 Jugendeinrichtungen in München eingeführt bzw. empfiehlt den 45 Einrichtungen die Einführung von comp@ss. Die Marke comp@ss-berlin bleibt bestehen, das Zertifikat wurde um die Logos der Stadt München und des Kreisjugendrings ergänzt. Robert Huber vom Café Netzwerk in München hatte sich im Plenum im März 2006 vorgestellt und war auch beim Fachtag im April 2006 anwesend.
6d) Sammlung von positiven Entwicklungen und Beispielen
In Neukölln gibt es u.a. im Quartiersmanagement neue starke Partner. NetJu beteiligt sich an einer Medienarbeit rund um den Richardplatz. Es gibt diesbezüglich eine Zusammenarbeit mit einer Hauptschule.
Manche Jobcenter können durch den 8-Punkte-Plan gegen Jugendarbeitslosigkeit bereits ab der 7. Klasse präventiv tätig werden. Verschiedene Anbieter könnten zusammen Mittel akquirieren.
Comp@ss ist auch in der Zielgruppe der Jugendlichen immer mehr ein Begriff: „Ich will einen comp@ss“ (s. Beispiel der Stadtbibliothek unter 4.3.). Auch im Medienhaus Marienfelde ist eine Stadtbibliothek Anbieterin.
BITS21 bezahlt 2006 die Moderation des Plenums bis Ende 2006.
6e) Der „Spirit“, auf einen Blick für Entscheider
Eva Lischke schlägt vor, dass das Besondere des comp@ss noch stärker herausgestellt wird. Es gibt das Grußwort des Schirmherrn, es gibt den Leitsatz vom Plenum. Frank Göldner wird die einzelnen Textbausteine sachlich auf einer Seite und auf einen Blick zusammenfassen. Eva Lischke erstellt einen Text zu dem, was die Anbieter, Berater und Macher von comp@ss bewegt, mitzumachen.
7) Offen geblieben
Die AG-Selbstevaluation hatte zwei unterschiedliche Vorschläge zur Selbstevaluation der Anbieter entwickelt. Diese wurden im Plenum im November 2005 vorgestellt. Alle comp@ss-Berater und Anbieter wurden gebeten, die beiden Vorschläge der AG zu testen und dabei zu überlegen, welche Fassung sich am besten eignet. Erfahrungen, Ergebnisse und Vorschläge konnten bisher nicht gesammelt werden, da kein Anbieter die Evaluationen getestet hat.
Die Einrichtung einer Yahoo-Mailingliste. Alle Anbieter und Berater sollten mit einer Mail zur Mailingliste begrüßt werden, mit der man sich dann selber anmelden kann.
Eine Grundsatzdebatte wurde am 10.03.2006 auf das nächste Plenum verschoben. Frage: Sind die Spezial-Module für alle Altersstufen? Bildschirmpräsentationen sind auch in Grundschulen ein Thema. Gleichzeitig sind die Zertifikate für comp@ss-4U und für Spezial-Module Unterlagen für Bewerbungen. Die Inhalte im Zertifikatstext sollten daher nicht verwässert werden.
Rosa Martins Samuel stellte im Januar 2006 einen neuen Vorschlag für den Text auf dem neuen Flyer bzw. der Postkarte vor. Sie hat viele Worte und Slogans mit Jugendlichen getestet. Der vorgelegte Text-Entwurf kam im Plenum gut an. Die Jugendlichen boten an, den grafischen Kompass in der Mitte mit Graffity zu gestalten. Der Kompass auf dem Stempel ist ihnen zu kindlich. Im Anschluss wird Astrid Pahl gebeten, den letzten Schliff zu machen in Bezug auf die Schrift und Schriftgröße. Die Form sollte Postkartengröße haben und wird dann als Download angeboten, so dass jede Einrichtung selbständig nach Bedarf ausdrucken kann. Für eine mögliche Plakatvorlage wird vorgeschlagen, dass wieder ein Feld frei bleibt, das jede Einrichtung individuell füllen kann.
Events 2006: Welche Anbieter und Berater werden 2006 auf welcher Veranstaltung präsent sein und suchen Unterstützung vom comp@ss? Für die gemeinsame Organisation von comp@ss- Präsenz wird eine Übersicht eingerichtet, wer wo ist und Unterstützung braucht. Für die Vorbereitung von comp@ss-Präsenz gibt es eine Checkliste unter Downloads.
9) Nächstes Plenum: Freitag, den 25. August 2006
ACHTUNG geänderte UHRZEIT: 16-18 Uhr
Ort:
BITS21
Bildung, InformationsTechnologien und Service für die Berliner Jugendarbeit im 21. Jahrhundert
Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.
Marchlewskistraße 27
10243 Berlin
U5 Haltestelle Weberwiese
U1 Haltestelle Warschauer Str.
S3, S5, S7, S 75 Haltestelle Warschauer Str. oder Ostbahnhof
Bus 240 ab Ostbahnhof, Haltestelle Franz-Mehring-Platz (2. Station)
Bus 347 ab Ostbahnhof, Haltestelle U Weberwiese (3. Station)
Das im März angekündigte Plenum am Freitag, den 30. Juni 2006 findet NICHT statt.
Mit vielen Grüßen,
Martin Gaedt (Moderator und Protokollant)