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6 comp@ss-4U Modul Video

Aus Comp@ss-Wiki

6 comp@ss-4U Modul Video


Einleitung

Das Videomodul ist, genau wie alle Module des comp@ss-4U, ein Spezialisierungsmodul für die Altersgruppe von 12 bis 21 Jahren. Dieses Modul beschäftigt sich mit einem komplexen und spannenden Thema. Die Arbeit mit der Kamera und die nachträgliche Bearbeitung des Materials am Computer bieten viele Möglichkeiten, die von den Teilnehmenden während eines Kurses oder en passant in der offenen Arbeit ausprobiert werden können. Die Teilnehmenden können in diesem Kurs Clips erstellen und als Beispiel einer Bewerbung beilegen oder gar das Video selbst als Bewerbungsclip verwenden.


Inhalt

Auch dieses Modul ist in zwei Teile gegliedert. Der erste beschäftigt sich mit allen technischen Aspekten der Arbeit mit der Kamera und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten der Videobearbeitung. Im Weiteren werden die sozialen Aspekte wie Recht am eigenen Bild etc. angesprochen, damit die Teilnehmenden den verantwortungsbewussten Umgang mit der Kamera und den Einsatz von externer Hardware (Mikrofon, Stativ etc.) erlernen.


Lernziele

  • Arbeiten mit der Videokamera, Kameraführung und Einstellungen
  • Überspielen von Videomaterial auf den Computer
  • Arbeiten mit einem Schnittprogramm und kennenlernen der wesentlichen Funktionen
  • Bearbeiten des Videomaterials am Computer mit einer Schnittsoftware
  • Einsatz dramaturgischer Mittel und Filmmontage
  • Ausgabe des fertigen Clips auf ein Medium (CD, DVD etc.)
  • Durchlaufen der einzelnen Produktionsphasen eines Filmprojekts
  • Umgang mit verschiedenen Medieninhalten
  • Kritischer Umgang mit Medieninhalten und der en Analyse
  • Jugendmedienschutz und verstehen, warum manche Inhalte verboten werden


Videomodul in Kursform

Während dieses Kurses bietet es sich an, ein Rahmenthema auszuwählen, zu dem die Teilnehmenden ihre kleinen Filme erarbeiten können. Die Teilnehmeranzahl in einem Kurs richtet sich hauptsächlich nach der Ausstattung mit Video- und Computertechnik. Mehr als vier bis fünf Teilnehmende sollten nicht um einen Schnittplatz sitzen, um allen die Möglichkeit zu geben, etwas zu lernen und das eigene Können unter Beweis zu stellen.


Modulbausteine

Im Folgenden werden die einzelnen Modulbausteine aufgelistet und jeweils mit einem kurzen Text, Hinweisen und Anregungen und Tipps zur Ausgestaltung des Bausteins versehen. Je nach Vorgaben Ihres Kurses (Wochenkurs, Wochenendkurs, Nachmittags-, Ganztags-, Ferienkurs …) können Sie einzelne Modulbausteine aneinanderreihen oder sogar miteinander kombinieren. Manchmal wird das sogar sinnvoller sein.


Die Zeitangaben dienen als Orientierungshilfen, sind nicht bindend und sicherlich nicht immer 1:1 übertragbar. Vielmehr basieren die Angaben auf den Erfahrungen unterschiedlicher Anbieter in unterschiedlichen Lernsituationen.


Grundkenntnisse der Kameraführung

Lernziele

  • In diesem Modul sollen Grundlagen der Bildgestaltung und der Verwendung der Kamera gelegt werden. Am Ende sollen die Teilnehmenden verschiedene Bildkompositionen und Perspektiven des Filmens kennen und anwenden können.


Dauer

  • 2 Stunden


Methoden

  • Diskussion
  • Gruppenarbeit
  • Memory oder Quiz


Materialien

  • Vergrößertes Bild der Kamera
  • Bilder der verschiedenen Bildperspektiven


Ausstattung

  • Stuhlkreis mit Stativ und Kamera in der Mitte
  • Mikrofon
  • Licht
  • Whiteboard / Flipchart



Ablauf

Um die Kamera nutzen zu können, müssen alle Teilnehmenden die Grundlagen der Bildkomposition, aber auch die technischen Grundlagen der Videokamera beherrschen. Die einzelnen Bestandteile können in Gruppenarbeit zusammen erarbeitet werden. Dazu bietet es sich zum Beispiel an, die Kamera in einem Bild auf ein Whiteboard oder Flipchart zu bringen und die Bestandteile zu beschriften und sie an der Kamera auszuprobieren.


Nachdem die technischen Grundlagen und die Funktionsweise der Kamera erarbeitet wurden, sollte man sich zusammen mit der Gruppe über die Bildgestaltung Gedanken machen. Dazu bietet sich ein Quiz an, bei dem Bilder der Perspektiven dem Namen zugeordnet werden müssen.


  • Vogel
  • Augenhöhe
  • Hüfthöhe
  • Bodenhöhe


Um technisch saubere Bilder zu bekommen, ist die richtige Bildaufteilung entscheidend. Daher sollten sich die Teilnehmenden Gedanken darüber machen, bevor die Kamera zum Einsatz kommt.


  • Goldener Schnitt (2/3 zu 1/3)
  • ...


In diesem Modul soll es aber nicht nur um die theoretische Abhandlung der Grundlagen gehen, sondern jeder Teilnehmende sollte die ersten eigenen Bilder selber filmen und dabei trainieren, wie man mit der Kamera wackelfreie Bilder hinbekommt. Außerdem kann jeder einmal probieren zu zoomen und auf ein bestimmtes Element im Bild zu fokussieren. Um einen sauberen Schwenk durch den Raum zu machen, bietet es sich an, ein Stativ zu verwenden, um die Kamera ruhig zu halten und den Schwenk gleichmäßig durchführen zu können. Außerdem kann der Unterschied zwischen einem Zoom an der Kamera und dem Annähern an das zu filmende Objekt ausprobiert werden. Gibt es einen Unterschied in der Bildwirkung?


Bei der Arbeit an der Kamera bietet es sich außerdem an, die manuellen Einstellungen noch etwas näher zu betrachten. So könnte jeder Teilnehmende einmal die Effekte

  • Black and White
  • Sepia
  • Art
  • usw.


ausprobieren und sehen, wie sich die Wirkung der Bilder verändert. Außerdem können auch Dinge wie der manuelle Weißabgleich oder der Einsatz von Videolicht geübt werden, um die Farbgestaltung des Bildausschnitts so real wie möglich abzubilden.


Hinweise

Die Dauer des Moduls ist stark von der Größe der Gruppe abhängig, da jeder Teilnehmende die Kamera in der Hand halten sollte und ausprobieren kann, was alles möglich ist.


Links

[1]

[2]


Grundkenntnisse Schnitt

Lernziele

  • In diesem Teil sollen Grundkenntnisse des Videoschnitts und der Postproduktion bearbeitet werden. Dabei soll auf gestalterische Möglichkeiten des Schnitts und Grundlagen der Videoschnittsoftware eingegangen werden. Außerdem soll der Umgang mit den großen Dateimengen angesprochen werden.


Dauer

  • 1 Stunde


Methoden

  • Kleingruppenarbeit (3 bis 4 Teilnehmende)


Materialien

  • Übersicht über verschiedene Überblendungen (als Quiz)


Ausstattung

  • Computer mit Videoschnittsoftware
  • Videokamera
  • Kabel zum Übertragen der Videodaten auf den Rechner (Capturen)
  • CD / DVD zum Brennen der fertigen Clips


Ablauf

Zu Beginn des Moduls sollte mit dem Überspielen des Filmmaterials auf den Computer begonnen werden. Das Capturing geht nur in Echtzeit. Außerdem sollte darauf geachtet und deutlich gemacht werden, dass Videomaterial sehr viel Speicherplatz benötigt und es daher für das Schneiden von Videomaterial wichtig ist, eine eigene Festplatte oder Partition zu verwenden, die über genügend Platz verfügt.


Nach dem Capturen des Materials geht es ans Bearbeiten. Dabei sollen die Teilnehmenden die Grundfunktionen des Schnittprogramms kennen lernen und ausprobieren. Die Teilnehmenden sollen die eigenen Aufnahmen zu einem Clip schneiden und dabei die wichtigsten Werkzeuge und Stilmittel verwenden.


Wenn die Teilnehmenden ihre Clips geschnitten und gegebenenfalls nachvertont beziehungsweise mit Musik unterlegt haben, ist es Zeit, die Filme auf eine DVD / CD zu brennen. Dazu müssen die Teilnehmenden die Funktion zum Exportieren des Videos finden. Um die bestmögliche Qualität und das bestmögliche Ergebnis für das Zielmedium zu erreichen („Soll der Clip in das Internet? Oder auf eine DVD? Oder vielleicht aufs Handy?“), müssen gegebenenfalls Einstellungen verändert werden.


Wie angesprochen braucht Rohmaterial, das unkomprimiert vorliegt, sehr viel Platz auf der Festplatte, so dass nach einem Projekt immer überprüft werden sollte, ob noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht. Wichtig ist vor allem eine regelmäßige Defragmentierung, um die Zugriffszeiten der Festplatte auf die Daten zu verkürzen.


Hinweise

Gerade im Bereich der Videobearbeitungssoftware gibt es einige Hersteller, die spezielle Lizenzen für Bildungseinrichtungen zur Verfügung stellen.


Links

[3]: Magix Videoschnittprogramm für Bildungseinrichtungen

[4]: Übersicht von verschiedenen Bildungsprodukten auf unimall.de


Grundkenntnisse Dramaturgie

Lernziele

  • Es werden Gestaltungselemente behandelt und in Filmszenen eingebaut, so dass die Wirkung dieser Gestaltungsmöglichkeiten deutlich wird.


Dauer

  • 45 bis 60 Minuten


Methoden

  • Zeigen von Beispielen
  • Zeichnungen in Gruppen


Materialien

  • Beispielbilder für Montageregeln


Ausstattung

  • Computer
  • Kamera
  • Flipchart


Ablauf

Um die Wirkung der verschiedenen Techniken kennen zu lernen, bietet es sich an, die Montageregeln kurz theoretisch zu besprechen und dann zusammen mit den Teilnehmenden in die Praxis einzusteigen. Sie sollen dabei selbst herausfinden, welche Fehler bei der Kameraführung gemacht werden können und wie die Bilder auf den Zuschauer wirken. Dazu können einzelne Filmszenen analysiert werden und die Teilnehmenden können sich in einer Diskussion über die persönliche Wirkung austauschen.


Um einen Film mit einer guten Geschichte zu drehen, ist es wichtig, sich vorher Gedanken über die Gestaltung der Bilder und die Story zu machen. Dafür sollten die Teilnehmenden die üblichen Schritte durchlaufen und selbst ausprobieren, wo die Probleme liegen. Der Anfang wird dabei mit dem Exposé gemacht, das die Geschichte grob umreißt und deutlich macht, worum es in dem Film gehen soll. Nach dem Exposé folgt das Treatment (eine Kurzform des Drehbuches), das die Geschichte ausbaut und die Charaktere beschreibt. Der nächste Schritt befasst sich mit dem eigentlichen Drehbuch, auf das ein Storyboard (eine visuelle Vorlage für die Erstellung der Filmabschnitte) folgt. Mit Hilfe dieser Schritte lassen sich die Geschichte und die Dialoge vor Drehbeginn abbilden. Im Storyboard werden die einzelnen Szenen mit Drehorten und Perspektiven abgebildet, so dass schon ein Eindruck entsteht, wie das Ergebnis am Ende wirken könnte.


Hinweise

Dramaturgie ist ein Grundelement der Arbeit mit der Kamera. Dadurch erhalten die Bilder die gewünschte Wirkung und können den Betrachter in seinen Bann ziehen und die richtige Botschaft übertragen.


Links

Frank Schützler: Digitale Videoschule; Franzis; ISBN: 978-3-7723-6270-5; Poing 2007


Lernkontrolle zu den technischen Inhalten

Lernziele


  • Die Teilnehmenden sollen an diesem Punkt das Gelernte anwenden und alle Schritte einer Filmproduktion durchlaufen. Dabei geht es um die Vorbereitungen durch Exposé, Drehbuch und Storyboard. Im zweiten Schritt sollen die Teilnehmenden die eigenen Ideen produzieren und dabei die verschiedenen Techniken anwenden. Zu guter Letzt soll das gefilmte Material am Computer geschnitten und zu einem Clip verarbeitet werden.


Dauer

  • 3 Stunden


Methoden

  • Gruppenarbeit


Ausstattung

  • Videokamera
  • Stativ
  • Licht
  • Mikrofon
  • Computer mit Schnitttechnik
  • DVD- / CD-Rohling


Ablauf

Dieser Punkt kann entweder allein bearbeitet oder als eine Summe aus den vorangegangenen Einheiten gewertet werden. Wenn eine Teilnehmergruppe bereits in den ersten Teilen gute Ergebnisse erzielt, kann sie an diesem Punkt die bisherigen Ergebnisse mit dem Computer noch verfeinern. So wird ihr Ergebnis noch ein bisschen abgerundet und an die Anforderungen der Lernkontrolle angepasst.


Ansonsten kann eine Wiederholung der Inhalte das Wissen auch festigen! Wiederholung ist ein didaktisches Mittel und macht den Teilnehmenden den Ablauf einer Videoproduktion, also auch die Zusammenhänge der Produktionsabschnitte, noch deutlicher. Das Produkt soll alle Elemente zusammenführen und zeigen, was die Teilnehmenden gelernt haben.


Hinweise

Die Teilnehmenden sollen ihrer Kreativität freien Lauf lassen und versuchen, so viele Techniken wie möglich anzuwenden.


Soziale Inhalte

Lernziele

  • Was ist Manipulation? Wie erkenne ich sie und wo liegen die Gefahren?
  • Interpretation von Botschaften in Medien
  • Wie können Medien wirken?
  • Was bedeutet Jugendschutz? Wer entscheidet über Verbote? Warum?
  • Wie werden Medien genutzt? Welche Gewohnheiten ergeben sich?
  • Welche Rollen gibt es innerhalb der Mediennutzung?
  • Open-Source-Software für Videoschnitt (Betrachtung von Dateiformaten; Diskussion von Vor- und Nachteilen)


Dauer

  • 1,5 Stunden


Methoden

  • Gruppenarbeit
  • Diskussionen in der Gruppe
  • Rollenspiele


Materialien

  • Piktogramme
  • Filmbeispiele / Bildbeispiele
  • Kleine Präsentation für den Beamer


Ausstattung

  • Stuhlkreis für die Diskussionen
  • Flipchart und / oder Tafel
  • PC mit Beamer und Boxen


Ablauf

Dieses Thema ist für den comp@ss sehr wichtig, da es die Grundlage schafft, mit den Medien verantwortungsvoll und überlegt umzugehen. In diesem Abschnitt sollen die Teilnehmenden mit verschiedenen Aspekten des Medienumgangs vertraut gemacht werden und Möglichkeiten kennen lernen, Medien für sich einzuschätzen und zu interpretieren.


Manipulation lässt sich am besten mit kleinen Filmausschnitten oder Bildern demonstrieren und soll anhand von Beispielen erklärt werden. Daran lässt sich den Teilnehmenden gut zeigen, wie Bilder und Filme verändert werden können, um die Wirkung auf den Rezipienten (Empfänger in einem Kommunikationsprozess) zu beeinflussen. Anhand dieser Beispiele kann mit den Teilnehmenden auch eine Art Quiz gemacht werden, um festzustellen, ob jeder Einzelne die Manipulation erkennt.


Für das Verständnis eines Mediums ist die Botschaft beziehungsweise die Aussage von großer Bedeutung. Mit Hilfe von Beispielfilmen kann diskutiert werden, was als Botschaft transportiert werden soll. Lassen sich mehr als eine Botschaft oder Aussage erkennen / interpretieren? Wenn ja, warum kann man Medien unterschiedlich interpretieren? Worin liegt dabei die Gefahr? Durch welche Handlung wird die Botschaft erzeugt beziehungsweise transportiert.


Warum wirken Medien unterschiedlich auf die verschiedenen Teilnehmenden? Es bietet sich an, mit den Teilnehmenden zu diskutieren, was ihnen an den verschiedenen Medien gefällt, Angst macht oder sie berührt. Hier bietet es sich auch an, verschiedene Medien einzubeziehen und nicht nur Videos als Anschauungsmaterialien zu benutzen.


Es ist auch wichtig zu thematisieren, was alles ein Medium sein kann. Kann der Tisch im Raum ein Medium sein? Wenn ja, welche Botschaft kann er übertragen oder welche Wirkung kann er haben?


In der Altersgruppe, für die das Videomodul vorgesehen ist, spielt der Jugendschutz eine wichtige Rolle. Die Teilnehmenden sollen dafür sensibilisiert werden, warum bestimmte Filme oder Computerspiele mit einer Altersbeschränkung versehen sind. Sie können in Diskussionen und zum Beispiel einem Brainstorming zusammentragen, was sie von Jugendschutz halten und welche Punkte nach ihrer Meinung für die Bewertung herangezogen werden. Außerdem sollten die Teilnehmenden über die Institutionen informiert werden, die Spiele, Filme und Musik bewerten und einstufen. Als Beispiele können da die USK, FSK und PEGI, ESRB genannt werden. Lassen Sie doch die Teilnehmenden im Internet suchen, welche Faktoren die Organisationen heranziehen, um ein Medium zu bewerten. Ist das Lieblingsspiel der Teilnehmenden für das Alter geeignet? Es kann auch thematisiert werden, ob Teilnehmende schon einmal beim Kauf von Filmen und Spielen nach dem Ausweis gefragt oder ob sie überhaupt kontrolliert wurden.


Die Teilnehmenden sollen sich in diesem Abschnitt auch über die eigenen Gewohnheiten und die eigene Mediennutzung bewusst werden. Jeder Teilnehmende wird die Medien auf verschiedene Art und Weise nutzen und eigene Erfahrungen lassen sich sehr gut in einer Gesprächsrunde austauschen. Jeder könnte zum Beispiel über seine persönliche Nutzung des Computers berichten und sehen, welche Möglichkeiten sich durch die Berichte der anderen ergeben.


In jedem Medium gibt es Rollen. In jedem Bereich des Lebens gibt es eine Rollenverteilung. Auch in der Gruppe der Teilnehmenden hat jeder seine Rolle. In diesem Abschnitt soll die Rolle des Einzelnen in Bezug auf die Medien thematisiert werden. Jeder Teilnehmende soll sich darüber bewusst werden, welche Rolle er spielt und welche Rollen es außerdem noch gibt. Es bietet sich an dieser Stelle an, einen Beispielfilm zu zeigen und anhand dieses Films die Rollen deutlich zu machen.


Zum Abschluss soll mit den Teilnehmenden das Thema Open Source thematisiert werden. Vielleicht gibt es auf dem Computer ihrer Einrichtung solche Software? Worin liegen die Vor- und Nachteile? Was halten die Teilnehmenden von dieser Art Software und nutzen sie vielleicht welche? Was gibt es für Probleme in der Zusammenarbeit mit kommerzieller Software?


Hinweise

Zahlreiche Beispielfilme finden sich auf diversen Videoportalseiten. Bei deren Verwendung sollte natürlich auf die Urheberrechte geachtet werden.


Links


[5]: Videoportal Youtube

[6]: Videoportal MyVideo

[7]: Videoportal Clipfish

[8]: USK

[9]: FSK

[10]

[11]


Videomodul en passant

Wenn es nicht die Möglichkeit gibt, einen Workshop oder Kurs durchzuführen, können die einzelnen Module des Video-comp@ss natürlich auch in der offenen Arbeit, also en passant, vermittelt werden. Diese Art und Weise wird mehr Zeit beanspruchen als ein komplexer Workshop, kann aber genauso gut funktionieren und die Teilnehmenden zu einem erfolgreichen Abschluss bringen.


Die Module sollten bei dieser Form so eingeteilt werden, dass die Teilnehmenden in der Zeit, die ihnen an einem Tag zur Verfügung steht, auch ein Erfolgserlebnis haben und so das Interesse nicht verlieren. Zum Beispiel könnten die einzelnen Phasen eines Filmdrehs auf mehrere Tage verteilt werden, so dass für die Teilnehmenden immer ein Fortschritt erkennbar ist. So lassen sich mit der Zeit die gleichen Ergebnisse erreichen wie in der Kursform. Die Gesamtdauer des Kurses hängt stark vom persönlichen Einsatz der Teilnehmenden ab.


Fragen, die sonst in einer großen Gruppe diskutiert und bearbeitet werden, müssen gegebenenfalls an eine kleine Gruppe angepasst werden. In dieser Form des Kurses können natürlich keine großen Diskussionsrunden entstehen, so dass die Teilnehmenden zum Sammeln von Informationen nicht das Brainstorming mit anderen Teilnehmenden nutzen können. Hier wird das Internet verstärkt als „Brainpool“ herhalten müssen. Dadurch erarbeiten sich die Teilnehmenden die Erkenntnisse meist individuell beziehungsweise in Kleingruppen.


Egal in welcher Form die Teilnehmenden das Modul durchlaufen, es sollte immer ein inhaltliches Thema geben. Es ist wichtig, dass die Teilnehmenden eine Art Rahmen haben, in dem sie sich bewegen können. Natürlich bietet es sich an, das Thema so offen wie möglich zu gestalten, damit sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.


  • Die Teilnehmenden können zum Beispiel andere Aktivitäten in der Einrichtung filmen und eine Art Imagefilm gestalten
  • Die Teilnehmenden können sich auch mit dem Kiez, in dem sich die Einrichtung befindet, beschäftigen und mit diesem Material einen Clip erstellen
  • Die Teilnehmenden können auch einen Imagefilm für sich selbst erstellen, der dann vielleicht als Bewerbungsvideo oder Ähnliches dienen kann
  • Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Themen für einen Clip zu finden. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt


Fussnoten

  1. Shortlink #1040
  2. Shortlink #1041
  3. Shortlink #1062
  4. Shortlink #1063
  5. Shortlink #1064
  6. Shortlink #1065
  7. Shortlink #1066
  8. Shortlink #1067
  9. Shortlink #1068
  10. Shortlink #1069
  11. Shortlink #1070