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1 comp@ss-Module

Aus Comp@ss-Wiki

1 comp@ss-Module


Alle comp@ss-Module werden sowohl offen als auch in Kursform angeboten. Aus didaktischer Sicht dürfte die offene Form weniger problematisch sein, da sie in Einzelunterweisungen oder Minigruppen erfolgt. Es ist anzunehmen, dass die fachliche Qualifikation und ein grundlegendes pädagogisches Geschick ausreichen, um die gewünschten Lernerfolge zu erzielen, zu dokumentieren und zu zertifizieren. Eine Reihe von Hilfsmitteln für eine effiziente Selbstevaluation bietet z. B. das Handbuch zum Qualitätsmanagement der Berliner Jugendfreizeitstätten.


Schwieriger wird es, wenn der comp@ss in Kursform angeboten wird. Ganze Schulklassen oder eigens für diesen Kurs zusammengestellte Lerngruppen stellen den Anbieter vor ganz andere Herausforderungen. In der überwiegenden Mehrzahl dürfte es sich bei den Teilnehmenden um Schüler und andere feste Gruppen handeln. Über- oder unterschreitet man zum Beispiel den Grad des selbstbestimmten Lernens, den die Schüler sonst gewohnt sind, wird aus der ungewöhnlichen Situation leicht eine frustrierende Erfahrung, weil eine zu große „Andersartigkeit“ keine Möglichkeit bietet, die erworbenen Qualifikationen in den Alltag zu integrieren.


Auf der anderen Seite sind es gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen der Jugendhilfe, die, vielleicht auch gerade wegen ihrer non-curricularen Herangehensweise, einen besseren Zugang zu den Kindern und Jugendlichen haben, als dies zum Beispiel auf viele Lehrer zutrifft.