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5 comp@ss-4U Modul Internet: Unterschied zwischen den Versionen

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<ref>Shortlink #1060</ref>
<ref>Shortlink #1060</ref>
== Sicherheit ==
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'''Lernziel'''
* Kenntnis der verschiedenen Virentypen erlangen
* Arbeiten mit Antivirenprogrammen und Firewall
* Umgang mit persönlichen Daten
'''Dauer'''
* ca. 45 Minuten
'''Methoden'''
* Einzelarbeit, Gruppendiskussion, Rollenspiel
'''Materialien'''
* Einzel-Computerarbeitsplätze für die Teilnehmenden
</div>
'''Ablauf'''
Wenn wir im Zusammenhang mit Computern von „Viren“ sprechen, meinen wir damit alle Programme,
die böswillig sind und Schaden anrichten wollen. Unterscheiden muss man allerdings zwischen Viren, Würmern, Trojanern und Spyware.
Viren und Würmer können auf dem Computer schlimme Folgen haben: Die Auswirkungen reichen von
merkwürdigen Botschaften auf dem Bildschirm über Rechnerabstürze bis zum Löschen von Dateien oder schlimmstenfalls der kompletten Festplatte. Während man sich Viren durch das Öffnen von Dateien oder E-Mail-Anhängen in der Regel aktiv „einfängt“, verbreiten sich Würmer – häufig vom Benutzer unbemerkt – über die Adressbücher der E-Mail-Inhaber. Das Problem ist auch größer geworden durch viele „aktive“ Inhalte, also durch Programme, die selbständig Aktionen ausführen können. Aus diesem Grunde können Viren, Würmer, Trojaner und Spyware nicht nur in (ausführbaren) Programmen stecken, sondern auch in E-Mails, Bildern, Word-Dokumenten und sogar ganz einfach in aufgerufenen Internetseiten<ref>siehe Shortlink #1038; hier sind Schutzmaßnahmen ausführlich beschrieben</ref>.
Das Thema Sicherheit lässt sich gut mit einer Gruppendiskussion über die verschiedenen Virentypen beginnen. In der Regel haben die Teilnehmenden schon einmal davon gehört und jeder kann etwas zu dieser Diskussion beitragen.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden können Punkte erarbeitet werden, wie man sich selber schützt und welche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden können:
* Externe Daten, Einen Download nur von vertrauenswürdigen Adressen starten
* E-Mail-Anhänge nur öffnen, wenn sie von bekannten Personen stammen und erwartet werden
* Aktuelle Version des Betriebssystems und der Anwendersoftware nutzen, d. h. regelmäßige Updates machen
* Die Ausführung von „aktiven Inhalten“ durch entsprechende Einstellungen im Browser verhindern (dadurch wird allerdings der Komfort beim Surfen eingeschränkt, hiermit ist vor allem das Abschalten von Javascript, Java, ActiveX usw. genannt. Inhalte mit AJAX können dann nicht mehr ausgeführt werden, dazu gehören z. B. Bildergalerien oder Ähnliches.)
* Nur Software aus dem Internet auf dem PC installieren, die wirklich gebraucht wird
* Anti-Viren-Programm installieren





Version vom 5. Juli 2010, 14:27 Uhr

5 comp@ss-4U Modul Internet


Einleitung

Das Internet ist ein sehr umfangreiches Thema und scheint weder Anfang noch Ende zu haben. Die Entwicklungen des Internets und die damit einhergehenden Veränderungen sind rasant schnell. Das Internet lebt von Veränderungen und neuen Strukturen. Für das Modul Internet bedeuten diese Veränderungen ebenfalls stetige Veränderungen und Anpassungen der Inhalte an den jeweils aktuellen Stand. Was gerade die Jugendlichen im Netz beschäftigt, ist ein weites Feld. Genau wie das Internet selbst mit den unendlichen Möglichkeiten, Musik zu hören, Videos anzuschauen, zu bloggen, zu chatten oder Rollenspiele zu spielen und alles Mögliche runterzuladen. Besonders bei Jugendlichen, die einen Großteil ihres Lebens im und mit dem Internet verbringen, sind Themen wie Datenschutz, Urheberrecht und Jugendschutz unumgänglich, um sie auch für Themen zu sensibilisieren, die sie nicht vordergründig interessieren, aber mit denen sie dennoch oft unbewusst zu tun haben. Das Modul Internet wird häufig aktualisiert.


Das Modul Internet hat inhaltliche Überschneidungen zum Net-comp@ss. Deshalb können viele der im Net-comp@ss aufgezeigten Methoden auch beim Modul Internet eingesetzt werden.


Inhalt

Das Modul beschäftigt sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Internetnutzung und die Teilnehmenden lernen ein breites Spektrum kennen. Ausgehend von den Grundlagen und der Funktionsweise des Internets werden ihnen wichtige Grundbegriffe erläutert. Ein wesentlicher Punkt ist die Nutzung des Internets für die eigenen Zwecke und die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten. Dabei geht es auch um die Sicherheit und um mögliche Gefahren und Risiken, die mit dem Internet verbunden sind sowie um die Glaubwürdigkeit von Quellen.


Lernziele

  • Durch Medienkunde ein Verständnis für die Zusammenhänge der Funktionen des Internets entwickeln
  • Gestaltung eigener Medienaussagen, z. B. durch Nutzung von Kommunikationstools
  • Medienkritischer Umgang mit dem Internet; sich bewusst werden, welcher Beeinflussung man selber ausgesetzt ist
  • Wissen wichtiger Gesetze und Bestimmungen für das Internet (Urheberrecht, Jugendschutz) erlangen
  • Mediennutzung entsprechend der eigenen Bedürfnisse


Internet in Kursform

Das Modul Internet bietet sich als Kursform an, da sich eine Gruppe besser mit den Inhalten auseinandersetzen kann. Kommunikationstools wie Chat und E-Mail können direkt in der Gruppe getestet werden und ein gegenseitiger Austausch über bisherige Erfahrungen ist gut möglich. Das Modul bietet bedingt durch das Thema sehr gute Möglichkeiten, gerade in der Gruppe immer wieder Themen aufzugreifen und darüber zu diskutieren.


Modulbausteine

Im Folgenden werden die einzelnen Modulbausteine aufgelistet und jeweils mit einem kurzen Text, Hinweisen und Anregungen und Tipps zur Ausgestaltung des Bausteins versehen. Je nach Vorgaben Ihres Kurses (Wochenkurs, Wochenendkurs, Nachmittags-, Ganztags-, Ferienkurs …) können Sie einzelne Modulbausteine aneinanderreihen oder sogar miteinander kombinieren. Manchmal wird das sogar sinnvoller sein.


Die Zeitangaben dienen als Orientierungshilfen, sind nicht bindend und sicherlich nicht immer 1:1 übertragbar. Vielmehr basieren die Angaben auf den Erfahrungen unterschiedlicher Anbieter in unterschiedlichen Lernsituationen.


Grundlagen des Internets

Lernziel

  • Kennenlernen der Geschichte des Internets
  • Kenntnis von verschiedenen Zugangsmöglichkeiten erlangen
  • Unterscheidung verschiedener Internetdienste


Dauer

  • ca. 45 Minuten


Methoden

  • Gruppenarbeit, Vortrag


Materialien

  • Einzel-Computerarbeitsplätze für die Teilnehmenden

Ablauf

Die Grundlagen des Internets sind ein geeignetes Einstiegsthema für den Kurs, um die Teilnehmenden aktiv mitarbeiten zu lassen. Der Kurs wird in zwei oder drei Gruppen geteilt (je nach Gruppengröße), von denen jede Gruppe mindestens ein Thema (Geschichte des Internets, Zugangsmöglichkeiten und Internetdienste) bearbeitet. Die Gruppen sollen nun nach ihren Themen im Internet recherchieren und wichtige Informationen zusammenfassen. Nach der Recherchephase stellen die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse den anderen Teilnehmenden vor. Schon bei dieser kleinen Aufgabe ist es wichtig, dass die Teilnehmenden erklärt bekommen, dass sie aus urheberrechtlichen Gründen alle Quellen der verwendeten Internetseiten angeben müssen und auch Bilder von Internetseiten nicht einfach so benutzen dürfen. An dieser Stelle ist es sinnvoll, wenn alle Gruppen ihre Arbeiten vorgestellt haben, wichtige Begriffe, die die Teilnehmenden verwendet haben, zu benennen und bei Bedarf zu beschreiben.


Links

[1]


Browser

Lernziel

  • Wie arbeitet man mit einem Browser?
  • Einstellungsmöglichkeiten
  • Persönliche Lesezeichen anlegen


Dauer

  • ca. 20 Minuten


Methoden

  • Gruppenarbeit, Vortrag


Materialien

  • Einzel-Computerarbeitsplätze für die Teilnehmenden
  • Arbeitsblatt Aufgabe 2


Ablauf

Fast jeder Teilnehmende hat sicher schon mal im Internet gesurft und somit erste Erfahrungen im Umgang mit einem Browser. Das heißt, der einfache Umgang mit einem Browser muss nicht erst geübt werden. Durch eine kleine Fragerunde am Anfang der Einheit kann der Begriff Browser gemeinsam geklärt und eine Auflistung verschiedener Browser gemacht werden. Der Begriff Browser lässt sich gut mit dem Autofahren erklären: Im Internet ohne Browser zu surfen, ist wie Autofahren ohne Auto. Es geht einfach nicht. Der Browser stellt die Internetseiten dar und dient als Werkzeug zur Navigation durch das Internet.


Die weiteren Möglichkeiten, die ein Browser bietet, lassen sich am besten erklären, wenn alle Teilnehmenden eine Internetseite besuchen. Internetseiten können sich in einem eigenen Fenster oder in einem Tab öffnen, für beide Möglichkeiten gibt es Tastenkombinationen (bei den meisten Browsern Strg+N oder Strg+T). Ein Rechtsklick auf den entsprechenden Link zeigt ebenfalls beide Möglichkeiten an. Nach einigen Surfbewegungen lässt sich die Möglichkeit des Vorwärts- und Rückwärtsblätterns gut erklären, weil dann beide Funktionen aktiv sind. In jedem Browsermenü lassen sich personalisierte Einstellungen vornehmen. Die verschiedenen Möglichkeiten, die hier zur Verfügung stehen, sollen die Teilnehmenden auch einmal ausprobieren. Eine wichtige Funktion ist das Anlegen und Verwalten der privaten Lesezeichen. Die Struktur der Lesezeichenverwaltung ist der allgemeinen Dateiverwaltung auf dem Computer ähnlich. Der Verlauf ist ebenfalls im Browsermenü zu finden und zeigt die Surfbewegung des Teilnehmenden. Zu den persönlichen Einstellungen, die ein Internetnutzer vornehmen kann, gehört das Löschen der privaten Daten und des Verlaufs. Auch diese Möglichkeiten sollten mit den Teilnehmenden durchgesprochen werden, denn wer öfter an einem fremden Computer surft, macht davon möglicherweise eher Gebrauch als ein Nutzer am heimischen PC.


Zum Abschluss des Themas kann eine kleine Übung (Aufgabe 2) stehen, in der die Teilnehmenden über den Umgang mit privaten Daten nachdenken und sich austauschen.


Links

[2]


Sicherheit

Lernziel

  • Kenntnis der verschiedenen Virentypen erlangen
  • Arbeiten mit Antivirenprogrammen und Firewall
  • Umgang mit persönlichen Daten


Dauer

  • ca. 45 Minuten


Methoden

  • Einzelarbeit, Gruppendiskussion, Rollenspiel


Materialien

  • Einzel-Computerarbeitsplätze für die Teilnehmenden


Ablauf

Wenn wir im Zusammenhang mit Computern von „Viren“ sprechen, meinen wir damit alle Programme, die böswillig sind und Schaden anrichten wollen. Unterscheiden muss man allerdings zwischen Viren, Würmern, Trojanern und Spyware.


Viren und Würmer können auf dem Computer schlimme Folgen haben: Die Auswirkungen reichen von merkwürdigen Botschaften auf dem Bildschirm über Rechnerabstürze bis zum Löschen von Dateien oder schlimmstenfalls der kompletten Festplatte. Während man sich Viren durch das Öffnen von Dateien oder E-Mail-Anhängen in der Regel aktiv „einfängt“, verbreiten sich Würmer – häufig vom Benutzer unbemerkt – über die Adressbücher der E-Mail-Inhaber. Das Problem ist auch größer geworden durch viele „aktive“ Inhalte, also durch Programme, die selbständig Aktionen ausführen können. Aus diesem Grunde können Viren, Würmer, Trojaner und Spyware nicht nur in (ausführbaren) Programmen stecken, sondern auch in E-Mails, Bildern, Word-Dokumenten und sogar ganz einfach in aufgerufenen Internetseiten[3].


Das Thema Sicherheit lässt sich gut mit einer Gruppendiskussion über die verschiedenen Virentypen beginnen. In der Regel haben die Teilnehmenden schon einmal davon gehört und jeder kann etwas zu dieser Diskussion beitragen.


Gemeinsam mit den Teilnehmenden können Punkte erarbeitet werden, wie man sich selber schützt und welche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden können:


  • Externe Daten, Einen Download nur von vertrauenswürdigen Adressen starten
  • E-Mail-Anhänge nur öffnen, wenn sie von bekannten Personen stammen und erwartet werden
  • Aktuelle Version des Betriebssystems und der Anwendersoftware nutzen, d. h. regelmäßige Updates machen
  • Die Ausführung von „aktiven Inhalten“ durch entsprechende Einstellungen im Browser verhindern (dadurch wird allerdings der Komfort beim Surfen eingeschränkt, hiermit ist vor allem das Abschalten von Javascript, Java, ActiveX usw. genannt. Inhalte mit AJAX können dann nicht mehr ausgeführt werden, dazu gehören z. B. Bildergalerien oder Ähnliches.)
  • Nur Software aus dem Internet auf dem PC installieren, die wirklich gebraucht wird
  • Anti-Viren-Programm installieren



Fussnoten

  1. Shortlink #1061
  2. Shortlink #1060
  3. siehe Shortlink #1038; hier sind Schutzmaßnahmen ausführlich beschrieben